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Schleim und kleine Blutfäden im Stomabeutel

BeitragVerfasst: 28.04.2020, 16:53
von BonnerM
Hallo Allerseits, da mein Problem etwas anders liegt, wie das letzte Forumthema, habe ich mich entschieden, einen neuen Thread aufzumachen.

Mir (52) wurde vor anderthalb Jahren die Blase wegen einer Krebserkrankung entfernt und ich habe mich für ein Ileumconduit entschieden. Bislang hatte ich hier auch keine Probleme außer regelmäßig eine Menge Schleimbildung. Das ist meines wissens allerdings nicht ungewöhnlich. Seit einigen Tagen finde ich im Stomabeutel immer mal wieder kleine Blutfäden, die so wie es aussieht, an den Schleimfäden hängen. Eine äußerliche Verletzung des Stomas, die für das Blut verantwortlich ist, schließe ich eigentlich aus. Hat jemand aus dem Forum schon einmal ähnlicher Erfahrungen gemacht? Kann es an Medikamenten liegen, die für die Blutungen verantwortlich sind. Seit gut einer Woche nehme ich den Wirkstoff Etoricoxib (60 mg) wegen einer Schleimbeutelentzündung im Oberarm. Wahrscheinlich besteht da aber kein Zusammenhang...

Ich bin dankbar für jeden Erfahrungshinweis.

VG...

Schleim und kleine Blutfäden im Stomabeutel

BeitragVerfasst: 28.04.2020, 19:30
von saoirse
Hallo BonnerM,

zu deinen Blutfäden kann ich nichts sagen, weil ich es noch nicht hatte.

Darmschleim im Beutel zu haben ist völlig normal. Das als Verbindung verwendete Darmstück verhält sich auch weiter wie ein Darm, auch wenn er jetzt eine andere Funktion hat. Also produziert er brav den Schleim, der dann mit dem Urin im Beutel landet :D

Ein Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme könnte bestehen. Ich musste einmal Antibiotika nehmen und ich hatte in dieser Zeit keinen Darmschleim. Nach Absetzung des Medikamentes kam auch der Schleim wieder. Das kann vielleicht jemand mit medizinischen Kenntnissen beantworten. :winke:

Schleim und kleine Blutfäden im Stomabeutel

BeitragVerfasst: 23.09.2020, 14:12
von BonnerM
Nachdem weder im CT, noch in der anschließenden stationären Spiegelung des Conduits und der Nieren eine Ursache festgestellt werden konnte (was erstmal beruhigend ist), treten die Beschwerden wieder seit ein paar Tagen auf. Da geht mir schon ein wenig die Düse. Irgendwann kam mir dann ein Gedanke, auf den mich niemand auf Ärzteseite bislang angespprochen hatte. Es ist wohl tatsächlich das Medikament Etoricoxib (60 mg), das ich seit einigen Tagen erneut nehme, weil die Schleimbeutelentzündung in der Schulter nicht abgeklungen war. In den möglichen Nebenwirkungen steht tatsächlich "Blutungen". Wenn das nicht mal die Ursache ist...