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2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Das Forum zum Erfahrungsaustausch rund um sozialrechtliche Themen, z.B. zur Schwerbehinderung, zum Bezug der Hilfsmittel, zu Zuzahlungen und vielen anderen Themen.

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30 Beiträge • Seite 2 von 31, 2, 3

2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von NatzRatz » 26.01.2020, 02:27

ja das frag ich mich auch ab und zu..

und die idee mit offener Wunde arbeiten zu gehen hatte der Chrirug..
der sagte völlig empört, warum er denn nicht arbeiten gehen würde...
aktuell läuft die krankmeldung bis 31.1. und 2 Wochen werden wir bei der Hausärztin dann noch hinhängen..zu is die Wunde dann aber immer noch nicht...ausgehend von der Größe wird das noch 4/5 Wochen bestimmt dauern..

und dann muss ich noch was fragen...wenn man diese Eingliederungsmaßnahme macht,mit sagen wir 4 Stunden tgl oder so...dann bekommt man auch nur 4 Std vergütet oder??
aktuell bekommt er ja krankengeld, was ja ganz schön wenig ist..
Krankgeschrieben/im Krankhaus war er seit 6.11.19

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NatzRatz

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2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von Trudi » 26.01.2020, 03:06

Nein, ein BEM läuft bei vollem Gehalt!
Googel mal Hamburger Modell oder Berufliche Wiedereingliederung.

Genau DESHALB will der Scheff das ja nicht. Bleibt ihm aber nix anderes über! Wissen bloß viele nicht und lassen sich da abspeisen!

Notfalls geht zum VdK oder einem anderen Sozialverband.

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Trudi

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Zuletzt geändert von Trudi am 26.01.2020, 03:06, insgesamt 1-mal geändert.

2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von NatzRatz » 26.01.2020, 03:08

Danke für deine Hilfe

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NatzRatz

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2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von Trudi » 26.01.2020, 03:09

Immer gerne!
Zu irgendwas muss meine Scheffine ja gut sein, die hat es auch mehrmals versucht....

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Trudi

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2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von Butterfly » 26.01.2020, 09:02

Hi

Nicht zwangsläufig (vielleicht ist es bei Beamten anders, ich bin in der freien Wirtschaft eine normale Angestellte) Wenn man die 6 Wochen überschritten hat und im Krankengeldbezug ist, läuft das Hamburger Modell mit Krankengeldbezug. Überstunden sind verboten, auch mal einen Tag eine Stunde mehr arbeiten als vereinbart und am nächsten Tag dafür eine weniger, um dem Chef einen Gefahren zu tun - dein Mann darf aber früher gehen als geplant.

Hab zweimal Hamburger Modell gemacht. Nach vier Stunden habe ich dann voll gearbeitet, damit es sich finanziell für mich lohnt. Allerdings konnte ich vor der Erkrankung aufgebaute Überstunden und den Urlaub vom Jahr vorher noch abfeiern. Das Auszahlen habe ich abgelehnt.

Viele Grüsse
Butterfly

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Beitrag von NatzRatz » 26.01.2020, 11:31

Während der Maßnahme erhält der Arbeitnehmer weiterhin Krankengeld von seiner Krankenkasse bzw. Übergangsgeld von der Rentenversicherung. In wenigen Ausnahmefällen kann eine Wiedereingliederungsmaßnahme auch von einer gesetzlichen Unfallversicherung oder von der Agentur für Arbeit getragen werden. Darüber hinaus besteht jedoch kein weiterer Anspruch auf Vergütung. Bei Beamten werden, im Gegensatz zu Arbeitnehmern, die Dienstbezüge meist weiter in voller Höhe gezahlt.

Is tatsächlich bei Beamten anders geregelt..mein Mann ist keiner..also wäre weiter Krankengeld..

Und: Der Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht verpflichtet, mit dem Arbeitnehmer eine Vereinbarung zu schließen, die diesem die Wiedereingliederung ermöglicht. Er muss eine Ablehnung auch nicht begründen

Aha..

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NatzRatz

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Beitrag von Butterfly » 26.01.2020, 11:38

Für den Chef ist es unbequem, wenn man nur Stundenweise kommt. Schliesslich muss der Umfang der Aufgaben herabgesetzt und mit steigenden Stundenzahlen angepasst werden. Das fand mein damaliger Chef auch umständlich.

Am besten, man geht zum Betriebsrat und lässt sich beraten. Ich habe den BR von Anfang an involviert, weil ich bei Problemen schneller sein und meine Geschichte als Erste erzählt haben wollte als mein Chef bei der Personalabteilung. Nur für den Fall der Fälle...

Übrigens, man kann mit offenen Wunden arbeiten gehen. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass man gesundheitlich fit genug ist und die Arbeit die Wundheilung nicht belastet/negativ beeinflusst (Druck auf die Wunde oder Keime, z.B. bei einer Arbeit im KH). Bei einem Bürojob sehe ich keine Probleme mit Keimen - warum sollten da mehr sein als zuhause? Ist die Wunde gut versorgt und damit abgedeckt, geht das. Ich bin mit einer Portwunde, die ausgestopft werden musste, allein quer durch die USA gereist (Urlaub und Dienstreise) kurz nachdem die Drainagelasche entfernt wurde. Wenn die hygienischen Standards gut sind, ist das doch okay. Auch ein Verwandter (gingen zwei Kompressen in die Wunde) hat damit im Aussendienst/Kundenkontakt gearbeitet.
Dein Mann muss sich einfach gesundheitlich fit genug fühlen. Zuhause die Wand anstarren ist für die Psyche keine gute Idee.

Allerdings sollte er nicht anfangen zu arbeiten, nur weil da Haus und Kinder sind. Klar verstehe ich die Existenzängste. Aber das ist ein falscher Anreiz und verzögert die Genesung.

Viel Erfolg
Butterfly

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Butterfly

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Beitrag von NatzRatz » 26.01.2020, 13:31

Hi,
Ja da hast du natürlich Recht..

Die Frage nach der Arbeit kam auch von ihm.
Ich glaube schon, dass er auch wieder in die Arbeit "will" man muss ja noch 20jahre ;)

Jetzt ist er ja schon 3monate Zuhause..
Urlaub wird er sich wahrscheinlich auszahlen lassen..weil der ganze Weihnachtsurlaub ja weggefallen ist..das waren 2wochen..und er schafft es so schon kaum seinen Urlaub zu nehmen..

Also das wird schon alles werden..
Ich hab übrigens auf dein anraten gestern bei 8versch. Anbietern Muster bestellt.. mein Postbote wird schreien bei soviel Post haha..
Bin gespannt..

Danke für deine Tips

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NatzRatz

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2 Stomata - Schwerbehindertenuasweis

Beitrag von zwergmutter » 26.01.2020, 20:15

NatzRatz, was den Arbeitsplatz betrifft, kann ich nichts sagen.
Da sind wir lange durch,

Doch was das Versorgungsamt betrifft kann ich nur raten es so schnell als möglich in Angriff zu nehmen.
Evtl hat Dein Schatz noch andere Baustellen, die bisher nicht bedacht wurden. Mit dem Rücken oder etc.
Alles aufschreiben und einreichen.
Es sind auch Steuervorteile zu erwarten.
Wenn jetzt Zusatzausgaben wie das Einzelzimmer oder Ausgaben für Medikamente da sind, alle Belege sammeln und mit dem Steuerberater besprechen.

Meine Migräne hat mir mal 30% eingebracht und als mein damaliger Arbeitsplatz gekillt wurde, konnte ich damit schneller eine neue Arbeit finden. Jeder Punkt zählt und bei eurem Alter
solltet Ihr früh genug anfangen.
Nur keine Scheu. Egal ob abgelehnt oder nicht. Immer weiter machen.

Ich fahre inzwischen mit jedem zusätzlichen Befund direkt zum Versorgungsamt.
Mußte dort auch schon feststellen das nach einem intensiven, freundlichem Gespräch
anders reagiert wurde als beim schriftlichen Antrag.
Alles versuchen ...
:winke:

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zwergmutter

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Beitrag von NatzRatz » 26.01.2020, 21:14

Huhu,
Also irgendwie sagt da jeder was anderes..
Die einen sagen eben, wenn im.arztbrief schon drin steht RV geplant, kann man sich die Mühe sparen..
Die anderen sagen auf jeden Fall jetzt schon einreichen..
andere Baustellen gibt's "leider" keine..
Er war noch nie krank..in 25 Jahren Arbeit, vielleicht 4mal.wegen Erkältung/Magen Darm

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NatzRatz

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