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Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung – Seite 1

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16 Beiträge • Seite 1 von 21, 2

Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von Webkänguru » 10.01.2016, 23:01

Hallo zusammen,

wie ihr wisst unterstützen wir Stomatherapeuten in der Weiterbildung zum Pflegeexperten/-in Stoma, Kontinenz, Wunde. Wir veröffentlichen im Stoma-Forum Online-Fragebögen, die im Rahmen der Facharbeit erarbeitet wurden.

Die folgende Umfrage richtet sich an alle Stomaträger mit Kolostoma, die ihr Stoma aufgrund einer Darmkrebs-Erkrankung erhalten haben. Es geht allgemein um die Beratung in der Klink:

Liebe Forus-Mitglieder,

Im Zuge meiner Facharbeit zur Stomatherapeutin wende ich mich an dieses Forum in der Absicht, mit Ihrer Hilfe mein gewähltes Thema umsetzen zu können. Ich möchte mit meiner Befragung herausfinden wie Patienten, welche mit dem Thema Karzinom (Krebs) konfrontiert wurden und eine Kolostoma-Anlage erhalten haben sich die Beratung/ Anleitung/ Schulung und das Eingehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse durch einen Stomatherapeuten gewünscht hätten.

Kurz zu mir:
Mein Name ist Katja Wagner. Ich bin 27 Jahre alt, ausgelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und wohnhaft im Saarland.

Das Thema Enterostoma und die spezielle Versorgung ebendieser Patienten interessiert mich schon länger. Zumal die Patientenzahl in dem Krankenhaus, in welchem ich angestellt bin, stetig steigt.
Somit ergibt sich der Bedarf einer professionellen Pflege, um die Patienten besser umfassend versorgen zu können.

Daher rührt auch der Gedanke meiner Befragung: „Wann möchte ein Mensch mit solch einer Diagnose überhaupt Beratung erfahren? Ist er dazu zu jedem Zeitpunkt, der Ihm vorgegeben wird überhaupt seelisch und emotional bereit? Und wie sehr ist Ihm das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche wichtig?“

Um die Befragung validieren zu können gibt es ein Befragungsprofil, welchem Sie entsprechen sollten, um aussagekräftig an der Befragung teilnehmen zu können.

Thema der Befragung:

Wie erfuhren Sie Beratung/ Anleitung/ Schulung im Akutkrankenhaus und entsprach das Erfahrene Ihren Wünschen?

Wie fand die stomatherapeutische Beratung/ Anleitung/ Schulung im Akutkrankenhaus bei Menschen mit einem kolorektalen Karzinom mit Stoma-Anlage statt und wie wünschen sich ebendiese Beratung/ Anleitung/ Schulung unter dem Aspekt der Mehrfachbelastung durch Diagnose und Stoma-Anlage.

Mit freundlichen Grüßen,
Katja Wagner


Bitte unterstützt die Facharbeit, hier kommt ihr direkt zum Fragebogen: http://befragungen.stoma-welt.de/index. ... 14/lang-de

Die Befragung ist anonym und es werden keine persönlichen Fragen gestellt, die Rückschlüsse auf eure Person zulassen.

Danke und viele Grüße,
Christian

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Webkänguru

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Beitrag von freddy_46 » 11.01.2016, 18:31

erledigt!

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freddy_46

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Beitrag von chris6120 » 11.01.2016, 22:24

Erledigt

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chris6120

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Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von Trudi » 12.01.2016, 09:41

Hallo!

Ich hab da nur mal reingeguckt, es ist aber nur für Darmkrebsler.
Eigentlich schade, denn gerade bei anderen Krebsen, z.B. Eierstock- oder Gebärmutterkrebs kommt ein Stoma oft völlig unvorbereitet!

Und dann steht man da und muss damit fertig werden.
Häufig werden die Stomase dann auch nicht angezeichnet, weil ja niemand damit rechnet. Auch eine eventuelle psychologische Vorbereitung bleibt aus!

War nur so ein Gedanke und ein Tipp für die junge Dame. Könnte bitte weitergeleitet werden!

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Trudi

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Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von Hanna70 » 12.01.2016, 14:30

Ich sehe das ebenso wie Trudi. :schlecht:

Über Vorbereitung, Aufklärung usw. wird kein wirklich aussagefähiges Ergebnis möglich sein. Aber evtl. weiß die Erstellerin des Fragebogens selbst gar nicht, dass auch andere Krebsarten zu einem Stoma führen können. :? :? :?

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Hanna70

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Beitrag von Webkänguru » 13.01.2016, 09:15

Hallo Rosi,

das Wissen können wir voraus setzen. Aber ich gebe dir und Trudi recht, in Umfragen unter Stomaträgern wird auffallend oft auf Darmkrebs-Betroffene eingeschränkt. Aber solche Zielgruppen-Einschränkungen liegen halt auch im Wesen solcher Befragungen.

Viele Grüße,
Christian

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Webkänguru

Moderator

Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von Trudi » 13.01.2016, 10:47

Hallo Christian!

DAs mag ja stimmen, trotzdem wär es meiner Ansicht nach schon wichtig, auch die anderen Stomagründe zu berücksichtigen, wenn man/frau Stomatherapeut werden will!

Gerade hier liegt nämlich die Krux, wer Darmkrebs hat, wird vor der OP mit ziemlicher Sicherheit auf ein mögliches Stoma hingewiesen und auch bei anderen Darmerkrankungen wird es ähnlich sein!
Bei Eierstock- oder Gebärmutterkrebs rechnet so wirklich keiner damit!
Bei mir hieß es: "5% brauchen nach der EK-OP ein Stoma, davon wiederum 5% dauerhaft."

Tja, nun hab ich es zu 100%, zwar nicht unbedingt dauerhaft, aber immerhin!
Keiner hatte damit gerechnet, denn der Tumor "ist viiiiel zu weit entfernt!"
Und dann wachte ich mit dem Freundti am Bauchi wieder auf!
So ein ßeiss! :schlecht: :schlecht: :schlecht:
Vielen anderen ging es ebenso!

Und weil ja niemand damit rechnet, kommt auch keine Stomaschwester und testet und zeichnet an - nix da!
Und dann geht es wie bei mir, Freundti haust unterirdisch mitten in einer Speckfalte, weil "man mich ja nicht mitten in der Op aufwecken konnte, um zu fragen, wo der denn nun hinsoll, der Freundti!" (Zitat)
:sehrVeraergert: :sehrVeraergert: :sehrVeraergert:

Versteh mich nicht falsch, wir haben uns arrangiert, Freundti und ich, aber das musste jetzt einfach mal raus!

Vielleicht könnt ihr ja mal darauf hinweisen, dass es eben auch andere Stomagründe gibt und die Leutchen, die solche Umfragen erstellen, sich da vielleicht auch besser informieren könnten!
Denn gerade die unvorbereiteten Stomase sind eine extreme psychische Belastung für den Patienten, dessen Partnerschaft, evtl. die ganze Familie!

Danke

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Trudi

Mitglied

Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von doro » 13.01.2016, 15:00

Stoma?Aha, wohl Krebs gehabt.
Krebs wird nach meinen Erfahrungen sehr,sehr häufig mit Stoma in Verbindung gebracht.
Entzündliche Darmerkrankung! Da steht dann vielfach ein Fragezeichen in den Augen des mitleidig schauendem Betrachter.

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doro

Mitglied

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Beitrag von Schmitti12 » 13.01.2016, 22:43

Hallo. Hier die Befragungserstellerin.
Mir ist durchaus bewusst, dass auch andere Umstände zu einer Stoma- Anlage führen können und wie belastend das für die Betroffenen sein muss. Das Problem einer Facharbeit ist nur, dass sie sehr eingegrenzt werden muss und das habe ich damit getan. Nicht das mich die anderen Aussagen nicht iteressieren, nur kann ich sie für die Facharbeit momentan nicht umsetzen.
Aber im Anschluss bin ich dafür gerne ebenfalls offen ;)

Lg, Katja

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Schmitti12

Mitglied

Unterstützung einer Facharbeit zur Stoma-Beratung

Beitrag von doro » 13.01.2016, 23:32

Hallo Schmitti12,

meine Anmerkung ging auch nicht gegen Dich persönlich- war nur für vergangene / kommende Vorhaben der Fragebogenersteller gedacht.Und weil wir gerne Fragen beantworten ist ja vieleicht auch ein Mini-Stimmrecht gestattet. :winke:
Viel Erfolg bei Deiner Facharbeit.

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doro

Mitglied

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