von
skovbo
» 08.05.2026, 17:44
Wegen Colitis ulcerosa wurde im Herbst 2024 ein Stoma gesetzt.Meine Lebensqualität hat sich seither sehr deutlich verbessert. Anfang Februar 2026 bekam ich eine 'Magenverstimmung' unklarer Genese. Übelkeit, Appetitlosigkeit. Dazu kam leichter Schwindel und Müdigkeit. Meist lag ich auf dem Sofa und im Bett. Ich trank die ganze Zeit über Früchtetee. Feste Nahrung nur in Form von ein paar Crackern. Zweimal Erbrechen, einmal nach einem Becher Joghurt.
Nach drei Tagen stürzte ich auf dem Weg vom Bett zur Beutelleerung. Der Beutelinhalt war die ganze Zeit über meist wässrig. Meine Frau war sehr besorgt und wollte Klarheit. Sie stellte fest, daß der Blutdruck bei 35 und der Puls nicht messbar war. Sie rief dann, nachdem ich erneut gestürzt war, den Rettungsdienst. Der zusätzlich hinzugezogene Notarzt veranlasste eine sofortige Einlieferung in die Klinik. Blutentnahmen und Laboruntersuchungen.Der Nierenwert lag bei über 9. Ich bekam Infusionen
Ein Blasenkatheder wurde gesetzt, um die Nierentätigkeiten zu überwachen. Eine Dialyse stand im Raum, um die Nieren zu unterstützen. Glücklicherweise begannen die Nieren nach den Infusionen wieder zu arbeiten. Nach drei Tagen auf den Intensivstation waren die Werte wieder im Normalbereich.
Obwohl ich von Anfang an täglich getrunken hatte, war die Flüssigkeit in den Stomabeutel geflossen, was zu einer lebensbedrohenden Dehydrierung und damit zu einem Nierenversagen geführt hatte.
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