von
mo376
» 25.03.2026, 10:10
Hallo zusammen,
gestern habe ich beim Orthopäden eine Knochendichtemessung machen lassen. Ergebnis war -2,3, also eine Osteopenie.
Ich weiß, dass man mit langjähriger CED immer die Gefahr eines Knochendichteverlustes hat. Ich hatte von 2004 an einen Pouch, aber die letzten 10 Jahre vor meiner Stomaanlage massige Fistelprobleme. Und durch die andauernde Entzündung habe ich schon gelesen, dass das zum Verlust von Knochendichte führen kann.
Meine Frage nun an Euch: Kennt ihr das Problem auch und wie geht ihr damit um? Blutwerte wurden prophylaktisch auch nochmal überprüft. Ich nehme allerdings schon jeden Tag Vitamin D ein (Wert ist auch immer im guten, mittleren Berech), bekomme alle 3 Monate B12 gespritzt, esse Calciumreich (Wert bisher bei 2,2), mache Sport (Wandern, Hanteltraining).
Kann ich sonst noch etwas machen, damit der Wert der Knochendichte nicht schlechter wird?
Viele Grüße
Mo
von
Monsti
» 29.03.2026, 15:33
Hallo Mo,
eine Osteopenie hat ab einem gewissen Alter fast jede Frau. Du machst schon alles richtig. Mehr kannst Du derzeit kaum tun.
LG Angie
von
mo376
» 29.03.2026, 19:00
Hallo Monsti,
danke dir.... das tut sehr gut, mal zu hören, dass man schon alles macht was geht.
Ich wüsste auch nichts mehr, außer vielleicht zum Vitamin D noch K2 zu nehmen, da es dann wohl besser in den Knochenaufbau geht.
B12 bekomme ich auch immer gespritzt und Calciumreich esse ich auch.
Viele Grüße
Mo
von
Erdferkel
» 30.03.2026, 16:01
Hallo Mo,
ich denke auch, dass du alles richtig machst.
Ich selbst hatte eine Phase, wo ich mit der Knochendichte im Bereich der Osteoporose war.
Meine Wirbel haben leider schon fast alle etwas abbekommen.
Bei mir kam es durch langjährige Kortisontherapie. Habe dann auch viele Jahre Bisphosphonate bekommen.
Seit 3 Jahren bin ich mit der Knochendichte glücklicherweise wieder im niedrig normalen Bereich. D.h. ich bekomme als Therapie lediglich Vitamin D und Calzium, schaue, dass ich mit dem Kortison möglichst weit unten bleibe (ganz ohne geht nicht mehr, da ich inzwischen eine Nebenniereninsuffizienz habe). Und auch die Schilddrüsenwerte muss man im Auge behalten, dass man nicht in einer Überfunktion ist (Habe zusätzlich Hashimoto).
Alles Gute Dir!
von
Monsti
» 04.04.2026, 22:50
Hallo Erdferkel,
ja, Kortison trägt einiges dazu bei, dass sich die Knochendichte verringert. Bei mir kam neben langjährigem Kortison (entzündliches Rheuma) auch noch eine Krebstherapie hinzu, die sich ebenfalls negativ auf die Knochendichte auswirkte. Längst habe ich manifeste Osteoporose. Wir wissen beide, was dies bedeutet.
LG Angie
von
mo376
» 07.04.2026, 11:30
Hallo Monsti,
wie gehst du mit der Diagnose Osteoporose um?
Bekommst du bestimmte Medikamente?
Viele Grüße
Mo
von
mo376
» 07.04.2026, 13:07
Hallo Monsti,
noch ein Anhang zu meiner Frage: Ich meine damit wie du vom Kopf her damit umgehst.
Ich stelle bei mir nach den OP's fest, dass ich meinem Körper nicht mehr so vertraue wie vorher. Früher war ich mutiger und hatte bezüglich Erkrankungen nicht so viele Ängste. Heute ist das anders und das bedrückt mich manchmal und nimmt mir ein wenig Freude.
Viele Grüße
Mo
von
Monsti
» 10.04.2026, 13:52
Wie ich im Kopf damit umgehe? Nun, ich bin ein zähes Luder und habe nie meinen Humor verloren.
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