von
Galium
» 06.11.2026, 08:00
Hallo zusammen,
das Thema wurde zwar schon öfter besprochen, jedoch sind die letzten Beiträge einige Jahre her und da interessiert es mich, ob es hier neue Erfahrungen gibt.
Ich habe 2011 mit 20 Jahren meinen Dickdarm entfernt bekommen wegen einer Polyposis. In den letzten Jahren haben sich meine Zyklusbeschwerden immer weiter verstärkt. Heftiges PMS - teils über 2 Wochen - gepaart mit einer Depression (in Behandlung) setzt mir fast jeden Zyklus zu. Meine Schmerzen sind sehr heftig, konnte ich allerdings immer mit Naproxen halbwegs lindern. Mein Magen ist als Polyposis Begleiterscheinung von Drüsenkörperzysten übersät und bei jeder Magenspiegelung wird eine akute oder latente Magenschleimhautentzündung dokumentiert.
Im April wurde nun erstmals ein Adenom an der Papille gefunden und entfernt. Das rückte auf einmal die Krebsgefahr wieder sehr präsent in meinen Alltag. Da Naproxen sehr stark auf den Magen schlägt, möchte ich gerne meine Regelschmerzen anders in den Griff bekommen. Mein Hausarzt verschrieb mir Etoricoxib und dann Celecoxib verschrieben. Beide sind magenverträglich aber reichen leider üüüberhaupt nicht aus, um meine Schmerzen auf ein erträgliches Maß zu lindern.
Ich könnte mir eine Hormonspirale einsetzen lassen, eine Pille (durchgehend genommen) hätte allerdings den positiven Effekt, dass sie meine Hormonschwankungen reduzieren würde und ich diese depressiven Tiefs reduzieren könnte. Gleichzeitig möchte ich auf jeden Fall sicher verhüten.
Gibt es hier jemanden mit Pouch, die die Pille zur Verhütung nutzt und ihre Erfahrungen mit mir teilen möchte?
Herzliche Grüße
Lioba
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