von
charla
» 01.12.2014, 07:01
Hallo, Dennis!
Wenn Du die Fäden noch drin hast, kann es sein, dass zumindest das Bluten davon kommt.
Die Veränderung des Stoma selbst ist bei mir auch, je nach Aktivität ...
Es kann sein, dass es besser wird, wenn die Fäden gezogen sind.
Sprich auf jeden Fall mit Deinem Doc drüber.
Hast Du eine Stomaberaterin? Die müsste Dir eigentlich helfen können.
Und hier bekommst Du bestimmt noch andere Zuschriften.
Viele Grüsse und alles Gute
charla
von
Häslein
» 01.12.2014, 07:54
Hi,
So könntest Du vorgehen:
Du kannst Hautschutzringe verwenden, die Du über die Stomatante beziehen kannst - ohne Kosten für Dich. Einen davon bringst Du abends, wenn der kleinere Durchmesser vorhanden ist, so um das Stoma an, dass der Ring mit seinem Innenring ( man kann die Ringe dehnen ) bündig mit dem Stoma abschließt.
Darauf dann die Vesorgung. Falls Du Einteiler verwendest, kannst Du die auch richtig biegen ( auch konvexe ) und gut anpassen. Dabei würde ich die Ringöffnung des Einteilers auf 35 mm ausschneiden und mit einer kleinen Schere 1 mm große Einschnitte "strahlenförmig", am Ring des Einteilers anbringen - bei 2 - 4 - 6 - 8 - 10 und 12 Uhr. ( grober Anhaltspunkt )
Dasselbe gilt für Basisplatten. ( für zweiteilige Systeme )
Wenn sich der Durchmesser vergrößert, wird es trotzdem dicht bleiben. Der Ring gibt nach und durch die winzigen Einschnitte ist die Ring der Vesorgung ebenfalls flexibler. Dicht und keine Stauchung. Voilà.
Wenn Dir das nicht ausreichen sollte, könntest Du vielleicht auch mit konvexen Systemen arbeiten. Das kann man ( bzw ich ) ohne Sichtung nicht gut einschätzen.
Ein Trost: Ich glaube, dass man jedes Stoma verlässlich versorgen kann, so dass es nur sehr selten zu Pannen kommt, wenn überhaupt ) Du wirst Dich sicher noch besser mit Deinem Stoma einrichten können, so dass Du Dich auf Deine Versorgung verlassen kannst. Es ist ja erst ein paar Wochen bei Dir.
Die Darmschleimhaut kann bei Berührung ( Reinigung, mechanische Manipulation jeder Art ) sehr leicht und schnell bluten. Das kennt jeder Betroffene ) Wenn es mal etwas stärker sein sollte, kann man dem Stoma mit einer kalten, feuchten Kompresse zu Leibe rücken und damit leichten Druck auf die Blutung ausüben. Durch die Gefäßverengung sollte es nun besser sein.
Da Du noch Fäden am Stoma erkennst ( bei Crohn sollte man keine selbstauflösenden verwenden ) gehe ich mal davon aus, dass es Nahtmaterial ist, welches zum Entfernen gedacht ist. Hier würde ich explizit beim Chirurgen oder einem anderen Arzt, dem Du vertraust, nachfragen. Wie Charla auch geschrieben hat, kann ein Restfaden durch sein Wirken selbst Blutungen begünstigen oder verursachen.
Die Veränderung der Größe, insbesondere des Durchmessers, von der Du berichtest, ist beim Stoma normal.
Du erhältst sicher noch weitere Antworten.
Häslein
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