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wiedereingliederung – Seite 1

Mit einem Stoma ist das Leben anders, aber nicht weniger lebenswert. Trotzdem stellt es uns vor so manche Herausforderung. Hier ist das Forum für eure Fragen und Erfahrungen zum Alltag mit einem Stoma.
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13 Beiträge • Seite 1 von 21, 2

wiedereingliederung

Beitrag von baghira » 05.09.2007, 14:17

hallo zusammen,
ich bin neu hier... habe seit juli diesen jahres ein kolostoma was aber hoffentlich im nächsten jahr zurückverlegt wird... im augenblick gehts mir ganz gut, hab mir schon viele nützliche tips im umgang mit dem stoma geholt und fange langsam an wieder am leben teilzunehmen... wollte euch mal fragen, ob ihr erfahrungen mit der stufenweisen wiedereingliederung in die arbeitswelt habt??? arbeite eigentlich auf einer kinderintensivstation...mach mir nur tausend gedanken, ob man damit überhaupt wieder in dem beruf arbeiten kann, bis die rückverlegung stattfindet???
dank euch schon mal im voraus :danke:

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baghira

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wiedereingliederung

Beitrag von Wiper » 05.09.2007, 14:58

Hallo Baghira,

herzlich willkommen im Forum :)

Ich habe vor ca. vier Jahren nach meiner Stoma-Anlage eine stufenweise Eingliederung nach dem "Hamburger-Modell" gemacht. Habe dazu mit Hausärztin und Arbeitgeber gesprochen. War überhaupt kein Problem. Der Arbeitgeber freut sich, weil jemand kommt, den/die er nicht bezahlen muss und der Hausärztin habe ich meine Wünsche zum Ablauf (2 Wochen 3,5 Std/Tag, 2 Wochen 5,5 Std/Tag, dann Vollzeit) in das Antragsformular diktiert ;)

Einen kurzen Überblick über das Verfahren gibt es z.B. hier:
Hamburger Modell

Warum denkst Du mit Stoma nicht in dem Beruf arbeiten zu können :confused:

Alles Gute
Ralf

:winke:

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Wiper

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wiedereingliederung

Beitrag von baghira » 05.09.2007, 17:15

Hallo Wiper,
danke für Deine schnelle Antwort... das Hamburger Modell hatte ich mir auch schon mal durchgelesen... prinzipiell denk ich auch, das der Arbeitgeber sich freuen sollte... aber jeder erzählt mir irgendetwas anderes...:confused: das das mit Stoma aus hygienischen Gründen auf der Intensivstation nicht geht etc. ...ich überleg halt einfach nur, wie man das im Arbeitsalltag ( Schichtdienst, Notfälle etc. ) so alles miteinander vereinbart...(Wechsel des Beutels etc. )... hab mich mal so umgehört und bei uns gibt es keine /n Mitarbeiter / in die/ der ein Stoma hat .... dachte vielleicht ist hier im forum eine kinderkrankenschwester / pfleger... zum Erfahrungsaustausch..

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baghira

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wiedereingliederung

Beitrag von doro » 05.09.2007, 17:34

Hallo baghira,

für diese Fragen ist Biggi0001 die Fachfrau.
Schau einmal Schwerbehinderung Aktuell

da werden sie geholfen ;)

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doro

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wiedereingliederung

Beitrag von Sabine049 » 05.09.2007, 19:58

Hallo baghira,

Sei herzlich Willkommen


Mh ... darfst du irrigieren!? Wenn ja ... wäre das hygiensche Kriterium postwendend vom Tisch. Denn mittels der Irrigation wärst du mindestens 24 h und länger ausscheidungsfrei.

Des weiteren hoffe ich, dass Biggi0001 - help - noch vorbeischauen wird :ballon::ballon:

Liebe Grüße Sabine

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Sabine049

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Beitrag von Monsti » 05.09.2007, 20:03

Hallo baghira,

zu Deiner Frage kann ich alte und eh nicht mehr im Berufsleben stehende Schachtel absolut keine Infos beisteuern, zumal ich auch nur aus Österreich berichten könnte.

Aber herzlich Willkommen darf ich sicher sagen, oder? :D Fühl' Dich wohl hier.

Liebe Grüße aus dem grad ekelig kalten (Schnee bis ins Tal!!!) Tirol von
Angie

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Monsti

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Beitrag von Monsti » 05.09.2007, 20:08

Hallo baghira,

gerade erst lese ich das mit den "hygienischen Gründen". Himmel, dass kann doch nicht wahr sein! :shock: Was bitte ist an einem Stoma unhygienischer als an einem stinknormalen Hinterteil, dem aromatische Düfte entweichen und das nach dem Klogang mehr oder weniger intensiv gereinigt wird. Ich meine, etwas hygienischeres als ein versorgtes Stoma gibt's stuhlgangmäßig doch kaum!

Ich rege mich eigentlich selten auf, aber SOWAS regt mich auf. :angry:

Liebe Grüße
Angie

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Monsti

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wiedereingliederung

Beitrag von Frau Lachmann » 05.09.2007, 23:26

baghira hat geschrieben: das das mit Stoma aus hygienischen Gründen auf der Intensivstation nicht geht etc. ...


:abgedreht: Sowas regt mich auch auf, aber auch mir wurde mal bei einer Reha gesagt, ich darf aus hyg. Gründen nicht das Schwimmbad benutzen, weil ich eine künstliche Blase habe.:angry:

Da sieht man mal wieder, wie unaufgeklärt die Umwelt ist.

LG Lachi

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Frau Lachmann

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Beitrag von Sabine049 » 06.09.2007, 08:52

Guten Morgen,

in Baghiras Fall bezieht sich die Aussage allein auf ihre Tätigkeit auf der Kinderintensivstation :confused:, deshalb schlug ich ihr ja vor, zum Irrigationsbesteck :D zu greifen. Aber im öffentl. Dienst kenne ich mich absolut nicht aus!

Liebe Grüße Sabine

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Sabine049

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Beitrag von baghira » 06.09.2007, 10:03

hallo sabine,
von dem irrigieren hatte man mir abgeraten, weil ich das stoma ja nur für einen begrenzten zeitraum behaltn soll... ich hatte ja eigentlich nichts am darm... sollte eine totalop (gebärmutter und eierstock raus ) kriegen... das ist dann aber schief gelaufen und ich mußte noch zweimal notoperiert werden ( beim ersten mal bin ich verblutet und keiner hats gemerkt - hatte nur noch einen hb von 5 = hab dann 8 Blutkonserven etc. bekommen :mad: .... und ne woche später haben sie festgestellt, daß der darm verletzt wurde und abgestorben ist - der ganze stuhl spritzte aus den drainagelöchern raus... tja und dann haben die das stoma angelegt...:angry: ) ... von daher meinten auch die leute in der reha wäre es nicht so sinnig das irrigieren jetzt zu machen... aber dran gedacht hatte ich auch schon...
liebe grüße und danke :danke:

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baghira

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