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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV – Seite 2

Oft ist das Stoma nur vorübergehend notwendig. Aber die Situationen nach der Rückverlegung sind so unterschiedlich wie die Ursachen, die zum Stoma geführt haben. Tauscht hier eure Fragen und Erfahrungen zur Stoma-Rückverlegung aus.
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19 Beiträge • Seite 2 von 21, 2

Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von FiSca » 02.11.2017, 10:34

Hallo Jo7388,

ich hatte die gleiche offene Naht und habe einfach gesagt, dass ich das selbst nicht spülen kann, weil mir dabei übel wird. Dadurch bekam ich am anfangs täglich und nach einer Woche alle zwei bis drei Tage eine(n) Krankenpfleger/in. Die Wunde wurde mit Kochsalzlösung vorsichtig gespült, abgetupft und anschließend durch eine kleine Kompresse mit einer Pinzette "das Loch" vorsichtig ausgestopft.

Dadurch konnte die Wunde von innen raus ausheilen und die Sache war nach ca. sechs Wochen erledigt!
Diese Vorgehensweise kann ich nur empfehlen! Gute Besserung und viel Erfolg!

Gruß FiSca :winke:

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FiSca

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Fluschi » 03.11.2017, 15:10

Hab auch das berühmte Loch,
Bei mir wird alle 2 Tage so ein Antibiotika Streifen rein gemacht. Vorher mit kochsalzlösung sauber gemacht. Bei mir wird ne Folie drüber geklebt das ich duschen kann. Bin ich eigentlich der einzigste der ein bauchgurt tragen muss wegen dem Loch?

:winke:

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Fluschi

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Butterfly » 03.11.2017, 15:56

Hallo,

Wegen dem Loch hatte ich keinen. Allerdings später wegen der vielen Flüssigkeit im Bauchraum, damit alles ein wenig zusammengehalten wird.
Hat man Dir gesagt, warum Du den nun Tragen sollst?

Viele Grüße
Butterfly

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Butterfly

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Fluschi » 03.11.2017, 17:02

Tja auf die Frage wielange kam nur bis es zu ist. Wird dann wegen dem Loch sein das es vllt besser zu wächst.

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Fluschi

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Börgi » 03.11.2017, 20:48

Hallo Ihr Lieben,
ist das jetzt die neue Mode bei den Chirurgen die Stomaöffnungen nicht mehr zuzunähen und die Patienten mit Löchern im Bauch zu entlassen???

Man bin ich froh, das meine Doc's mich wieder zusammengetackert und genäht haben. Hab ich wohl Glück gehabt, puhh! Das hab ich bei keiner meiner 10 OP's erlebt! Da war immer alles fein säuberlich wieder zu gemacht worden!!! :super:
Mag gar nicht daran denken, das wäre für mich der blanke Horror gewesen!! :aah: :aah: :aah:

Oje, Ihr Lieben, ich fühl mit Euch und wünsch eine schnelle und komplikationslose Wundheilung!!!! :roseSchenken:

LG von Börgi!!! :winke:

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Börgi

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Butterfly » 03.11.2017, 21:31

Hallo,

Mein Stomaexit wurde zugenäht mit dem Ergebnis, dass sechs Wochen später es noch geeitert hat.
Hingegen nach OPs, wo es ausgestopft wurde, weil es aufgrund von Eiter im Vorfeld nicht zugenäht werden durfte, ist es ohne weiteres Eitern verheilt.

Vllt tendiert man dazu bei solchen unsauberen Sachen es lieber offen zu lassen?
Keine Ahnung...

Viele Grüße
Butterfly

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Butterfly

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Trudi » 03.11.2017, 21:55

Hej!

Meine zahlreichen Abzesse in Folge von Avastin wurden alle entdeckelt und mussten offen und von unten raus zuheilen.
Sah nicht immer lecker aus, hat Wochen gedauert, ist aber heute gut zu.

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Trudi

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von doro » 04.11.2017, 09:36

Hallo Ihr Lieben,
ist das jetzt die neue Mode bei den Chirurgen die Stomaöffnungen nicht mehr zuzunähen und die Patienten mit Löchern im Bauch zu entlassen???

Börgi :DD Du rettest gerade meinen Tag :jaehFreu:
Nun ist mir auch klar,warum ich meinen Platzbauch Daheim pflegen musste. :winke:
Verkürzte Liegezeit-spart Geld.

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doro

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Tabaksbeutelnaht mit offenem Loch nach RV

Beitrag von Annabelle » 04.11.2017, 18:43

Hallo zusammen,
ich geb auch nochmal meinen Senf dazu.
Nach meiner RV wurde die Wunde auch offen gelassen, Begründung das kriegt Man nicht richtig steril weil offener Darm durch Stomaanlage. Ich habe das ab zweiten oder dritten Tag nach OP täglich einmal unter der Dusche kurz ausgespült, dann kam da eine Kompresse mit Kochsalzlösung getränkt rein und Pflaster drauf.
Im Krankenhaus haben das die Pflegekräfte gemacht zuhause hab ichs dann alleine getan, nach der ersten Überwindung, ging das ganz gut, die Kompressen wurden immer kleiner weil es ja von unten nach oben zuwuchs. Nach vier oder fünf Wochen war das völlig ohne Komplikationen zugeheilt.
Ich habe also die Erfahrung gemacht, dass weder das Ausduschen kurz nach OP noch das offenlassen irgendwie problematisch ist.
Grüße
Annabelle

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Annabelle

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