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Was ist eine Risikogruppe und wer... – Seite 1

Viele Wege führen zu einem Stoma. Hier ist Platz für eure Fragen zu Erkrankungen, Behinderungen und Therapien, die ein Stoma notwendig werden lassen.
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17 Beiträge • Seite 1 von 21, 2

Was ist eine Risikogruppe und wer...

Beitrag von Häslein » 20.03.2020, 13:57

Tach zusammen,

kennt Ihr das Spiel “Riiiiesikooooo“ noch? Damals ein nettes Spiei für die ganze Familie.

SARS-CoV-2 ist kein Spiel... und wenn es eines wäre, würde es wohl Fiiiiesikooo heißen... auch ein Spiel für die ganze Familie... nur hat es leider seine eigenen Spielregeln, teilweise sogar welche, die noch niemand kennt bzw die man erst langwierig entschlüsseln kann.

Der Gegner wurde - und wird immer noch - , offensichtlich in großen Teilen der Bevölkerung, unterschätzt. Ich frage mich tatsächlich, wie dumm muss man sein, sich irgendwo zu treffen und Eis zu essen? Als Beispiel... hier vor zwei Tagen gesehen.

Zunächst ist grundsätzlich jeder gefährdet. Unabhängig vom Alter; es trifft auch junge Menschen und Kinder, die vorher top gesund waren, u. U. so hart, dass man auf Intensivstation um deren Leben kämpft.

Bei diesem Spiel,

ich gestatte mir diese Metapher ( wer noch lustig draußen mit den Freunden zusammen das schöne Wetter genießt oder Gäste empfängt, empfehle ich, das Wort zu googeln, weil ich hier annehme, dass diese es nicht kennen. Ironie off. )

Alleine in Europa und den USA gibt es ca 3,8 Millionen Menschen mit Crohn... Autoimmunerkrankungen gibt es viele... egal wie sie heißen, jeder Betroffene zählt zur Risikogruppe und hat somit in diesem Spiel nicht gerade die besten Karten.

bei diesem Spiel gibt es ca. 10 % der Bevölkerung, die an einer Autoimmunerkrankung leiden.

Wenn der Dickdarm fehlt, der eine große Rolle beim Immunsystem spielt, ist das ein deutlich erhöhtes Risiko.

Bleiben wir beim Beispiel CED... du bist seit 500 Jahren in Remission? Nimmst keine Medizin, weil es keine braucht? Sehr gut... und trotzdem bist Du eine Risikogruppe...

Bei CED-Pat können die ersten Symptome einfach Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sein. Egal, ob der Darm je opperiert wurde oder nicht.

Die Gastros sind inzwischen - hoffentlich- informiert und testen sogleich ( oder veranlassen diese ) den Pat auf eine Covit 19 Infektion.

https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... r-diarrhoe

Spätfolgen vom SARS sind u. a. so nette Dinge wie https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... n-von-sars

Wir kennen SARS—CoV-2 erst drei Monate... das ist nichts...

Nehmt das bitte ernst. Zur Risikogruppe gehört hier, im Forum jeder, ob es einem passt oder nicht.

Dementsprechend gelten noch rigorosere Schutzmaßnahmen. Was die DCCV schreibt, ist mir latte. Dient ja auch zur Beruhigung der Betroffenen.

Es zählen evidenzbasierte Fakten.

In Sicherheit kann sich keiner wiegen... und man muss bedenken, dass eine Infektion mit dem Virus die Grunderkrankung reaktivieren kann. Auch, wenn man offiziell als krebssfrei, oder in sonstiger Remission ist.

Benutzt mal Euren Verstand!

Danke

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Häslein

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Was ist eine Risikogruppe und wer...

Beitrag von Melli » 20.03.2020, 14:19

Die Mods danken für den Beitrag! :super:

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Melli

Moderatorin

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Beitrag von Butterfly » 20.03.2020, 17:11

Hallo

Naja, der :super: -Smiley ist relativ.

Zum Einen vertritt die DCCV eine riesen Patientengruppe und schreibt bestimmt nicht irgendwas auf die Website. Deshalb finde ich Häsleins Aussage fragwürdig und Mellis Kommentar bedenklich (da im Namen aller Mods). Es wird von der DCCV mit Bedacht formuliert und klar dargestellt, dass nicht einfach jeder per se Risikopatient ist.

Zum Anderen könnte man (frau) sich auch einfach ein paar Statistiken anschauen. Die italienische Gesundheitsbehörde hat mittlerweile eine Statistik aufbereitet, die das Thema Vorerkrankungen, Alter und Geschlecht gut aufschlüsselt. Sie ist auch für nicht Italienischsprechende verständlich: https://www.epicentro.iss.it/coronaviru ... rzo-v2.pdf

Natürlich steht es jedem frei sich der Panik(mache) anzuschliessen oder eben besonnen auf die Situation und Empfehlungen zur Vorbeugung zu reagieren und den eigenen Gesundheitszustand sachlich zu reflektieren. Letzteres hat nichts mit Kleinreden oder Leichtsinn zu tun, sondern ist ein anderer Ansatz, um krisenhaften Konflikten vorzubeugen, die sonst entstehen könnten.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Leute “unbedingt“ zur Risikogruppe gehören wollen. Weshalb ist mir unklar. Aber dann verurteilt nicht die, die analytisch vorgehen, Statistiken und Informationen aus seriösen Quellen zusammen suchen und anhand der Statistiken ihren „Risikoscore“ feststellen. Im Übrigen ist dieses Vorgehen in der Medizin etabliert. In der Notaufnahme werden anhand von Statistiken die häufigsten Krankheitsbilder zuerst abgesprüht, beim Narkosegespräch kann man sich sogar seinen Risikoscore mitteilen lassen. Ihr wollt mündige Patienten sein? Dann verhaltet euch so und glaubt nicht alles ungeprüft (weder Bagatellisierung noch Panikmache sind für die Gesellschaft hilfreich - und grob fahrlässig).

In diesem Sinne, hebt euch Sorg
Butterfly

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Butterfly

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Beitrag von Melli » 20.03.2020, 17:51

Hallo Butterfly,

selbstverständlich stellt der Beitrag Häsleins Meinung da, das sollte jedem wohl klar sein.
Aber wir begrüßen es auf jeden Fall :super: , wenn etwas zu diesem Thema im Forum auftaucht. Es regt zum Nachdenken und Mitdenken an, vielleicht gibt es auch Fragen, die andere beantworten können.
Inwieweit sich jeder für gefährdet hält, sollte jeder mit Menschenverstand entscheiden.
Ich zähle zu diesen angesprochenen "seit 500 Jahren in Remission" und und nehme diesen Satz weder übel, sondern zum Nachdenken. Aufpassen sollte JEDER, einfach JEDER. Und jeder, der besonderen Schutz bedarf, muss hoffen, dass sich andere rücksichtsvoll verhalten.

Viele Grüße
Melli

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Melli

Moderatorin

Was ist eine Risikogruppe und wer...

Beitrag von Monsti » 20.03.2020, 21:56

Ihr Lieben,

viele von Euch wissen wahrscheinlich, dass ich im Risikogebiet Tirol lebe. Seit Montag sind bei uns alle Gemeinden des Landes in Quarantäne, die auch streng kontrolliert wird. Wir dürfen die Gemeindegrenzen nicht mehr überschreiten, es sei denn, wir müssen zu einem wichtigen Arztbesuch (angemeldet) oder zur Apotheke (nur mit ärztlicher Verordnung), falls in der eigenen Gemeinde keine Versorgung möglich ist. Das wird bei Kontrollen auch überprüft. Alles andere müssen wir (soweit möglich) innerhalb des Dorfs erledigen. Wir dürfen noch zum Supermarkt im Ort, alleine oder mit Partner und mit den eigenen Kindern oder einem Hund spazieren gehen. Zur Minimierung von Unfällen und damit der Entlastung der "Blaulicht-Organisationen" dürfen wir nicht joggen, bergsteigen, wandern oder mit dem Rad fahren.

Vor einer guten Woche hatte ich zwei wichtige Zahnarzttermine im übernächsten Ort. Beim ersten Termin am 12. März war das Wartezimmer noch krachend voll. Ich wartete im Gang. Beim zweiten Termin am 16. März war ich die einzige Patientin in der Ordination. Ansonsten war ich schon seit dem 13. März nicht mehr außer Haus. Seit 17. März habe ich klare Corona-Symptome und wurde am Folgetag getestet. Das Ergebnis erhielt ich am 19. März: positiv. Seitdem hänge ich mit intermittierendem Fieber, Husten und Luftnot zu Hause. Heute verschwand auch mein Geschmacks- und Geruchsempfinden. Habe gelesen, dass die häufiger passiert, aber i.d.R. nur kurz anhält, was ich natürlich schwer hoffe, da das Essen gerade überhaupt keinen Spaß macht.

Zur Risikogruppe gehöre ich nicht nur wegen des fehlenden Dickdarms, sondern auch wegen überstandenem Herzinfarkt, Brustkrebs, mehreren Lungenentzündungen, einer Lungenembolie, sehr starkem Untergewicht und nicht zuletzt wegen der Immunsupression aufgrund einer chronischen Polyarthritis.

Trotz allem bleibe ich gelassen. Das jetzt werde ich genauso wegstecken wie all den Mist der Vergangenheit.

Liebe Rundrumgrüße
Angie

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Monsti

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Beitrag von Martha » 20.03.2020, 22:14

Liebe Butterfly

das Meiste, was Du schreibst, klingt vernünftig. Ist es aber nicht.
Du gehst davon aus, dass alle Menschen so sind, wie Du: intelligent, informiert, vorausschauend, empathisch und verantwortungsbewusst.
Das ist normal und naturgegeben: Nahezu jeder Mensch hält sich für vernunftbegabt und glaubt das Gleiche von seinem direkten Umfeld, seiner Familie und seinen Freunden.
Aber leider ist es nicht so. Du weißt es, ich weiß es und Melli und Häslein wissen es auch.
Wusstest Du, dass es aktuell / heute in der westlichen, aufgeklärten Welt tausende von Menschen gibt, die überzeugt davon sind, dass die Erde eine Scheibe ist ?
Weisst Du, dass Millionen von Menschen in den USA Ihren Präsidenten für einen intelligenten Mann halten ?
Die AfD hat zur Zeit über 33.500 Mitglieder - können sich so viele Menschen irren ?
3x Ja !
Wir alle sind umzingelt von Ignoranten, von dummen Menschen, für die wir mitdenken müssen !
Und da wir deren Verhalten weder beeinflussen noch vorhersehen können, müssen wir uns schützen so gut wir können.

Vorgestern bei uns (Hamburger Außenbezirk) auf dem Wochenmarkt: Hunderte von alten Menschen und Mütter mit kleinen Kindern. Alle dicht an dicht. keine 30cm Abstand im Gespräch von Gesicht zu Gesicht. Vermutlich denken die Leute "Ach, bist du groß geworden und wie süß du sabberst und wie ich mich freue über deine kleine Patschihand in meinem Gesicht. Zwei von deinen Kindergartenfreunden sind letzte Woche aus Südtirol zurückgekommen ? Oh je - die armen anderen, die es betrift. Aber du siehst ja so gesund aus und da wir uns kennen würdet ihr mich ja auch nie anstecken, mir kann also nichts passieren".

Wir müssen für viele millionen Trottel mitdenken !
Auch für die Teenager, die sich für unsterblich halten und die so dumm sind, als Jux alten Leuten in´s Gesicht zu husten und dabei fröhlich "Corona" kreischen. Weil sie es witzig finden. Die nach ihren Parties in den Park ausschwärmen und alte Leute umarmen, die grad noch ahnungslos mit ihrem Hund gassi gehen. (beides passiert).
So dumm kannst du gar nicht denken, wie es kommen kann.
Und darum sollte sich jeder schützen, so gut er kann. Für sich und für andere. Egal, ob er irgendeiner vermeintlichen Risikogruppe angehört.

Liebe Grüße
Martha

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Martha

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Was ist eine Risikogruppe und wer...

Beitrag von Merlina » 21.03.2020, 00:44

Hallo Butterfly,
hallo alle,

Deshalb finde ich Häsleins Aussage fragwürdig und Mellis Kommentar bedenklich (da im Namen aller Mods)

Wenn ich mich nicht täusche hat Häslein eine sehr qualifizierte medizinische Ausbildung. Weiter vermute ich, dass Melli sich ggfs. mit den anderen Mods abstimmt, bzw. die Ermächtigung der anderen Mods für derlei Fälle hat.

Eine übermäßige Rationalisierung in schwierigen Situationen kann auch eine unbewusste Vermeidungsstrategie sein.

Der stetige Hinweis auf Panik(mache) verhindert, dass andere Menschen mit sich Ihrer Angst auseinandersetzen (dürfen) oder dem ganz natürlichem, selbstschützenden und gesunden Impuls folgen, sich abzusichern.

Angst haben und diese aussprechen, Vorräte einkaufen um nicht so oft das Haus verlassen zu müssen, sich um seine nahestanden Angehörigen sorgen und sie sachlich über den aktuellen Stand informieren damit sie nicht blauäugig durch die Welt laufen und sich und andere gefährden....ist das Panikmache oder logisches, rationales und angemessenes Handeln???

Es geht doch ständig darum, dass man auf irgendeiner Ebene nicht „pc“ ist.
Es gibt Mitbürger, die selbstverständlich die aktuellen Regeln einhalten und mit einem Lächeln neue Kommunikations- und Begegnungsformen suchen, und kreative Lösungen finden.
Und es gibt Mitbürger, die herablassend und schnippisch reagieren, wenn andere freundlich darum bitten Abstand einzuhalten, nicht erkältet in Läden zu gehen oder zu Verabredungen zu kommen, nicht hustend an der Kasse zu sitzen, oder sogar trotz eindeutiger Symptome Amtshandlungen abzuhalten und Freunde zu umarmen.
Menschen die die aktuellen Umgangsformen einhalten werden milde belächelt und verächtlich als rigide bezeichnet.
Es werden unreflektiert verdummende Videos verschickt und missionierende Seminarangebote nach dem Motto
„mit Liebe und Dankbarkeit läßt sich jedes Virus vertreiben“.
Habe ich alles in den letzten Tagen im Epizentrum Hamburg erlebt.

Jeder von uns - weltweit - wird derzeit mit dem Virus konfrontiert. Wir können alle mehr oder weniger stark betroffen sein und ein Großteil von uns wird das Virus irgendwann bekommen.
Jeder von uns wird derzeit mit den aktuellen Umständen, seinen Ängsten, seiner möglichen Endlichkeit und seiner Einsamkeit konfrontiert.

Ich glaube, es gibt sehr viele Menschen, die die gravierenden Umstände nicht wahrhaben wollen, sich schämen, Angst vor Ausgrenzung haben, oder Schuldgefühle. Nicht nur die Asiaten haben Angst ihr Gesicht zu verlieren.
Wir, die wir alle schon in Grenzsituationen waren, weil wir eine chronische Erkrankung haben, werden erneut mit einer zusätzlichen Krankheit konfrontiert, bisher gesunde Menschen ggfs. erstmalig von diesen existentiellen Themen überrollt. Die brauchen möglicherweise etwas länger um sich darauf einzurichten.
Wir müssen uns alle irgendwie positionieren.

Ich denke schon die Tatsache, dass (bei den CED) unser Immunsystem fehlgeleitet reagiert sollte für die Risikogruppe reichen. Fehlende Organe des Immunsystems wie Dickdarm und Mandeln, risikoerhöhende Medikamente, Ungleichgewichte bei Laborwerten...da lassen sich diverse Faktoren denken....auch wenn man sich gerade noch so gesund fühlt und gerade keine Immunsuppressiva nimmt: die Datenlage bzgl. Covid 19 ist noch total unklar!

Wir haben alle Verantwortung dafür, dass wir diese Zeit möglichst unbeschadet überstehen. Und wir haben alle Verantwortung für uns selbst und auch für unsere Mitmenschen.
Ich hoffe außerdem sehr, dass wir - in diesem Fall ja wohl sogar die ganze Welt - auch gestärkt daraus hervorgehen und die Chancen nutzen.

Ich las kürzlich, dass in der Vergangenheit die großen Veränderungen immer durch Epidemien ausgelöst wurden.
Das alles ist spannend und ein bisschen unheimlich und ich wünsche mir, dass wir darüber auch eine konstruktive Diskussion miteinander führen können und neue offene Haltungen entwickeln können. Denn es sind absolut alle Bereiche unseres Seins betroffen.

LG, Merlina

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Beitrag von saoirse » 21.03.2020, 10:38

Liebe Angie / Monsti,

ich habe meinen schon geschriebenen Text wieder gelöscht, weil die ganze Situation mit Worten kaum zu beschreiben ist. Um es kurz zu sagen: Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, dass du alles gut überstehst.

Uns anderen wünsche ich eine baldige Ausgangssperre in Deutschland und hoffe, dass wir eine Situation wie in Italien nicht bekommen. Bleibt gesund.

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saoirse

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Was ist eine Risikogruppe und wer...

Beitrag von Merlina » 21.03.2020, 12:13

.....danke dass Du mich daran erinnerst, saoirse!

Angie, das habe ich beim Schreiben dann ganz aus den Augen verloren:
Ich wünsche Dir auch, dass Du bald wieder auf den Beinen bist! :roseSchenken:

Dann sind bei Euch die Einschränkungen noch härter, wenn man sich nicht sportlich betätigen kann.....hmmm :?
Ich finde es absolut richtig und wichtig, dass man rausgehen darf und wir brauchen ja auch Bewegung und einen freien Blick!
Schwierig für die, die in der Stadt leben, dann den Abstand zu halten.

Angie, alles Gute für Dich!
Merlina

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Beitrag von Webkänguru » 21.03.2020, 17:08

Liebe Angie,

alles Gute für dich, hoffe es geht dir bald besser :roseSchenken:

Viele Grüße,
Christian

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