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Gut zu wissen (wenn die HomeCare-Firmen jammern) – Seite 3

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45 Beiträge • Seite 3 von 51, 2, 3, 4, 5

Gut zu wissen (wenn die HomeCare-Firmen jammern)

Beitrag von Bellis » 14.05.2014, 23:22

doro hat geschrieben:... für besagte 10.00€ oder auch Ohne, haben wir gewissermassen ein "Rundum Sorglos Paket"


Wir bezahlen die Zuzahlung doch an die GKV für das Stomamaterial, das wir monatlich brauchen, so wie wir auch Zuzahlungen für Medikament aus der Apotheke machen. Wieviel das Material tatsächlich kostet wissen wir gar nicht, genauso wie wir nicht wissen, was andere chronische Erkrankungen an Unkosten verursachen.
Was hat das mit dem Einkommen einer Stomaschwester zu tun :? , die ist doch Angestellte der HomeCare-Firma von der sie auch ihr Gehalt bekommt.

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Bellis

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Gut zu wissen (wenn die HomeCare-Firmen jammern)

Beitrag von Hanna70 » 15.05.2014, 02:55

Bellis hat geschrieben:Was hat das mit dem Einkommen einer Stomaschwester zu tun :? , die ist doch Angestellte der HomeCare-Firma von der sie auch ihr Gehalt bekommt.


Hallo Bellis,

die KK zahlt einen bestimmten Betrag an die HomeCare-Firma. Davon werden neben dem Stomamaterial auch alle Verwaltungskosten, Fixkosten des Unternehmens, Call-Center, Versand usw. und auch die Stomaschwestern bezahlt. Was dachtest Du denn, woher das Geld für so ein Unternehmen kommen soll?

Auch eine HomeCare-Firma arbeitet gewinnorientiert und kalkuliert knallhart. Da sind die Verlierer die "kleinsten" Mitarbeiter, hier die Stomaschwestern. Dazu wurden in den letzten Jahren die Pauschalbeträge der KK für die Stomaversorgung laufend nach unten korrigiert.

Wenn man Änderungen an diesem System bis zum Ende denken würde, käme man automatisch in eine politische Diskussion... und damit an die Grenzen dieses Forums.

Letztendlich bedeutet das für uns, dass wir dort sparen sollten, wo es möglich ist, uns aber auch nicht mit Aussagen wie "Es gibt nur 30 Beutel/Monat." abspeisen lassen, wenn es notwendig ist. Und wenn Produkte wie Paste, Hautschutz u.ä. medizinisch notwendig sind, sollten wir die nicht widerspruchslos selbst zahlen.

Wer eine gute Stomaschwester hat, sollte das gelegentlich ganz individuell belohnen. :)

LG Rosi

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Hanna70

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Beitrag von francy » 15.05.2014, 09:01

Rosi, Du hast es auf den Punkt gebracht!
Da ich neuerdings auf meinen Beuteln und Platten sowie Kompressen Preise in € stehen habe, stelle ich die mal hier ein: (von Hollister) 5 Platten konvex = 59,90
20 Beutel = 89,90
100 Kompr.10x10 = 16,30

meine Bestellung für Mai war 3xPlatten, 2x Beutel, Kompr. bekomme ich ohne Bestellung.
Ich war ganz schön erstaunt über die Preise und konnte eben auch nicht nachvollziehen das Ansprüche über Gebühr, wenn keine unbedingte Notwendigkeit besteht, vom Anwender gefordert werden. (Vorgestanzte Platten!!) Euch noch einen schönen Tag. francy :winke:

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francy

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Beitrag von Bellis » 15.05.2014, 12:14

Hanna70 hat geschrieben:die KK zahlt einen bestimmten Betrag an die HomeCare-Firma. Davon werden neben dem Stomamaterial auch alle Verwaltungskosten, Fixkosten des Unternehmens, Call-Center, Versand usw. und auch die Stomaschwestern bezahlt. Was dachtest Du denn, woher das Geld für so ein Unternehmen kommen soll?

Ja natürlich, aber die Stomaschwester wird von der Homecarefirma bezahlt, die bestimmt was sie verdient, bzw. deren Tarifvertrag.
Auch eine HomeCare-Firma arbeitet gewinnorientiert und kalkuliert knallhart. Da sind die Verlierer die "kleinsten" Mitarbeiter, hier die Stomaschwestern. Dazu wurden in den letzten Jahren die Pauschalbeträge der KK für die Stomaversorgung laufend nach unten korrigiert.

Sie bezahlen aber den Stomaschwestern und sonstigen Angestellten bestimmt keinen einzigen Euro mehr, wenn wir die Beiträge an die Krankenkasse erhöhen. Da warten schon tausend andere Arme, die das Geld abgreifen und die kleinen Angestellten stehen weiter an letzter Stelle.

Wenn man Änderungen an diesem System bis zum Ende denken würde, käme man automatisch in eine politische Diskussion... und damit an die Grenzen dieses Forums.

Im Grunde sind die Homecarefirmen nur zusätzliche Kostenverursacher.
Ich muss heute ohnehin noch zu meiner KV hier in Frankreich, und werde da mal versuchen rauszufinden, wie das hier organisiert ist.
Interessant ist es in jedem Fall.

Letztendlich bedeutet das für uns, dass wir dort sparen sollten, wo es möglich ist, uns aber auch nicht mit Aussagen wie "Es gibt nur 30 Beutel/Monat." abspeisen lassen, wenn es notwendig ist. Und wenn Produkte wie Paste, Hautschutz u.ä. medizinisch notwendig sind, sollten wir die nicht widerspruchslos selbst zahlen.

Ich hab keine Ahnung, wie man Stomamaterial verschwenden oder sparen könnte. Ich brauche alle 3 Tage eine Platte und täglich einen Tag- und einen Nachtbeutel. Dazu die Kompressen, das ist alles. Das brauche ich, wo sollte ich da was sparen?
Hautschutzprodukte und sonstigen Kleinkram kaufe ich mir sowieso selbst. Hab keine Lust um Dinge zu betteln.

Wer eine gute Stomaschwester hat, sollte das gelegentlich ganz individuell belohnen. :)

Finde ich auch :gut:, das kommt dann wenigstens dort an, wo man es haben möchte, und verschwindet nicht in undurchdringlichem Dickicht.

LG
Bellis

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Beitrag von Häslein » 15.05.2014, 12:54

Hallo,

Personalkosten machen 70 bis 75 Prozent der Kosten für ein Unternehmen wie Krankenhaus oder Versorger aus!

Wenn man die Pauschale noch weiter reduziert, muss das zwangsläufig am Personal ausgeglichen werden. Entweder die erhalten dann weniger Geld oder man baut Stellen ab. Oder beides.

Der Pat. will von hoch qualifizierten Mitarbeitern betreut werden, und die müssen immer mehr wissen, und auch leisten. Das wird aber nicht genug berücksichtigt.

Ich glaube nicht, dass eine Pauschale überhaupt sinnvoll ist! Für mich ist die dümmste Erfindung aller Zeiten.

Die Begleichung der Kosten muss für mich individuell erfolgen und nicht nach Tabelle X.

Wenn wir ( als Gesamtheit der Stomaträger ) auch zukünftig von Menschen betreut werden wollen, die sehr gut ausgebildet und auch motiviert sind, dann dürfen uns die Pauschalbeträge nicht egal sein.

Nur, weil wir nicht sehen, welche Kosten hinter so manchem Stomaträger stehen, weil man nichts bezahlen muss, wenn ein Pflegeexperte Zuhause war und sich die Stomawunde ansah und so behandelte, dass sie endlich verheilt... ( nur 1 Beispiel )

Mit immer weniger Geld soll immer mehr Leistung und natürlich eine stetige Steigerung der Produktqualität vom Versorger ( und seinem Personal ) erbracht werden... Da muss doch auch 1 Quadratmeter Feldweg bemerken, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann.

Sich mal Gedanken machen außerhalb der eigenen Komfortzone ( "solange ich bekomme, was ich brauche,sind mir die Löhne von den Stomatherapeuten egal" - ist für mich - gelinde gesagt, ziemlich doof ) Das hat doch alles Auswirkungen, man kann nicht nur von 12 bis Mittag denken.

Da sind wir bei der Schokolade: Für 30 Cent kann man keine Qualität produzieren - das ginge nur zu Lasten von anderen, wichtigen Aspekten.

Häslein

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Häslein

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Beitrag von Bellis » 15.05.2014, 14:48

francy hat geschrieben:Da ich neuerdings auf meinen Beuteln und Platten sowie Kompressen Preise in € stehen habe, stelle ich die mal hier ein: (von Hollister) 5 Platten konvex = 59,90
20 Beutel = 89,90
100 Kompr.10x10 = 16,30

meine Bestellung für Mai war 3xPlatten, 2x Beutel, Kompr. bekomme ich ohne Bestellung.
Ich war ganz schön erstaunt über die Preise und konnte eben auch nicht nachvollziehen das Ansprüche über Gebühr, wenn keine unbedingte Notwendigkeit besteht, vom Anwender gefordert werden. (Vorgestanzte Platten!!) Euch noch einen schönen Tag. francy :winke:


Kommst du mit 20 Beuteln im Monat aus? Wechselst du denn nicht täglich?
Und wie sieht es mit Nachtbeuteln aus? Wie oft wechselst du die? Das sagte mir der Stomatherapeut in der Klinik, dass meine Marke (ASID BONZ) Einmalbeutel sind, und man den Adapter bei mehrmaligem Gebrauch gründlich desinfizieren müsse. Bei der HomeCare hieß es dann, man könne die Nachtbeutel auch mehrmals verwenden. Die Hersteller-Firma sagt, sobald man den Beutel abmacht ist er aus hygienischen Gründen nicht wieder verwendbar. Jetzt bin ich am Rätseln, wer hat da nun recht :? .
Kompressen bekomme ich auch so ein 100er Päckchen im Monat, reicht locker.
Man kann sich die Preise über Preisvergleich <idealo.de> herholen hab ich gerade entdeckt.

Ich hatte bisher Convatec, muss aber wegen Allergie nun wechseln.

Aber was hast du gegen vorgestanzte Platten. Wenn sie zufällig genau passen ist das wirklich ideal, keine unhygienische Schnippelei und auch nicht teurer.
Aber Ansprüche über Gebühr kann ich mir auch nicht erklären. Was soll man denn mit dem Zeug anfangen, und öfter neu kleben als nötig bringt ja wohl auch keinen Spaß :D

LG
Bellis

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Beitrag von Richard52 » 15.05.2014, 15:50

Liebes Häslein,
Du hast es wirklich gut geschrieben. Genau so sehe ich es auch und wünsche mir weiterhin so tolle Pflegekräfte, wie ich sie bis jetzt hatte. Ich werde darum weiter dafür werben, daß der Pflegeberuf mehr Wertschätzung bekommt.

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Richard52

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Beitrag von hmengers » 15.05.2014, 16:27

Hallo,

ich hatte diesen Auszug aus einer Pressemitteilung hier eingestellt weil es immer wieder das Problem gibt, dass (keine guten) Stomatherapeuten behaupten, die Pauschale die zwischen den Krankenkassen und ihren Arbeitgebern (u. a. die HomeCarefirmen) vereinbart ist, sei eine (Mengen-)Höchstgrenze und kein Durchschnittswert. So zu tun als ob das so wäre ist m.E. vorauseilender Gehorsam dem Arbeitgeber gegenüber wie bei dem Angestellten im Ordnungsamt, der viele Knöllchen schreibt um evtl. Karriere zu machen. (Mit der generell schlechten Bezahlung im Gesundheitswesen hat das nichts zu tun. Es gibt überall solche und solche.)

Herbert

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Gut zu wissen (wenn die HomeCare-Firmen jammern)

Beitrag von francy » 16.05.2014, 09:10

Hallo Bellis, zu Deiner Frage folgendes: Ich benutze 2-Teiler und die brauche ich nicht täglich zu wechseln. Im KH sagte man mir zwar alle 7 Tage, was Utopie ist. Alle 4 Tage in der Regel. Nachtbeutel wird bei mir beim morgendlichen Duschen (kleines Loch ganz oben) durchgespült, also einen in der Woche. Aber meine neue Versorge-Fa könnte m.E. wohl viel sparen. Die Stomi besorgt monatlich bei meiner Uro ein Rezept, das bringt sie zu mir (ca 15Kmh)zur Unterschrift. Damit fährt sie dann mit meiner Bestellung wieder zurück und zu einem ausgemachten Termin bringt sie das Notwendige. Ich selber darf die Rezepte nicht abholen!! Und eine Stomi brauchte ich ca. seit 4 Jahren nicht mehr. Allein diese Fahrtkosten! Platten ausschneiden ist für mich kein Problem. Eine entsprechende Schere habe ich mir von BRAUN gekauft.
Meine Stomi vor Jahren (im Babyjahr und nicht wieder zurück) machte es einfacher. Ich mailte meinen Bedarf und sie schickte es mit der Post. Dazwischen mal ein Plausch, Nachfrage ob alles ok sei und fertig. Weihnachten und Ostern bedachte ich sie dann mit einem besonderen Dankeschön. Zum Glück, ich hatte bisher auch noch nie mit meinem Stoma Probleme. LG francy

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Beitrag von Bellis » 16.05.2014, 10:29

francy hat geschrieben:Hallo Bellis, zu Deiner Frage folgendes: Ich benutze 2-Teiler und die brauche ich nicht täglich zu wechseln. Im KH sagte man mir zwar alle 7 Tage, was Utopie ist. Alle 4 Tage in der Regel. Nachtbeutel wird bei mir beim morgendlichen Duschen (kleines Loch ganz oben) durchgespült, also einen in der Woche.


Ich war nach der OP 2 Monate in 2 verschiedenen KH, und mir wurde da von unterschiedlichen Stomatherapeuten was völlig anderes beigebracht, nämlich dass man den Urinbeutel unbedingt täglich wechseln muss und den Nachtbeutel je nach Fabrikat entweder nach 3 Tagen oder bei Einmalbeuteln eben täglich. Ansonsten besteht die Gefahr einer bakteriellen Nierenentzündung. Genau dasselbe erklärte mir auch die Dame am Telefon der Herstellerfirma für meine Nachtbeutel.
Auch in der AHB wurde es genauso empfohlen.

Aber meine neue Versorge-Fa könnte m.E. wohl viel sparen. Die Stomi besorgt monatlich bei meiner Uro ein Rezept, das bringt sie zu mir (ca 15Kmh)zur Unterschrift. Damit fährt sie dann mit meiner Bestellung wieder zurück und zu einem ausgemachten Termin bringt sie das Notwendige. Ich selber darf die Rezepte nicht abholen!! Und eine Stomi brauchte ich ca. seit 4 Jahren nicht mehr. Allein diese Fahrtkosten!


Auch das ist bei mir völlig anders. Ich bekam sofort ein Rezept für Stomamaterial, das 1 ganzes Jahr gilt (schließlich ändert sich beim Urostoma ja nichts mehr!), und das Material wird mir immer für 2 Monate zugeschickt.
Bisher hatte ich immer dasselbe Material, das mir in der Klinik angepasst wurde (eben mit vorgestanztem Loch), gegen das ich jetzt leider eine Allergie entwickelt habe und deshalb wechseln muss.

Platten ausschneiden ist für mich kein Problem. Eine entsprechende Schere habe ich mir von BRAUN gekauft.

Das war bei mir wie gesagt bisher nicht nötig, aber jetzt habe ich die neuen Platten, die man selber schneiden muss, und mit meiner Nagelschere hatte ich Probleme. Wie das mit einer speziellen Schere die ich bestellt habe dann geht weiß ich noch nicht. Aber wie gesagt, darin sehe ich keinen relevanten Kostenfaktor.

Inzwischen habe ich mich auch erkundigt, wie das hier in Frankreich laufen würde.
Homecarefirmen gibt es hier gar nicht, das ist wohl eine deutsche "Spezialität". Man bekommt das Rezept für Stomamaterial beim Hausharzt und holt sich das Material in der Apotheke wie jedes andere Rezept auch. Zuzahlung gibt es nicht, alles was der Arzt verschreibt wird zu 100% von der GKV bezahlt. Ein Manko gibt es allerdings, es gibt nur 3 Herstellerfirmen, soviel ich bis jetzt erfahren konnte.
Es wird davon ausgegangen, dass man die Stomaplatten und alles selbstverständlich selbst anbringen und wechseln kann, da man es ja im KH und anschießender Reha beigebracht bekommt.

hmengers hat geschrieben: Es gibt überall solche und solche.


Das kannst du laut sagen!
Im 1. KH hatte ich eine Stomatherapeutin, die es in 14 Tagen nicht zustande brachte, auch nur einen einzigen Tag eine dichte Versorgung anzubringen.
Im 2. KH, in das ich dann für weitere 3 Wochen verlegt wurde, war ein wirklich reizender Mann, der mir in meiner ganzen Verzweiflung mit einer Engelsgeduld beistand, die Versorgung umstellte und mir lernte den Wechsel selbst zu machen.
Dass die in HomeCarefirmen angestellten Schwestern sparen wollen liegt in der Natur der Sache. Alles was nicht für den Patienten ausgegeben wird, bleibt der Firma.

LG
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