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Kolektomie bei Slow Transit – Seite 18

Viele Wege führen zu einem Stoma. Hier ist Platz für eure Fragen zu Erkrankungen, Behinderungen und Therapien, die ein Stoma notwendig werden lassen.
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Kolektomie bei Slow Transit

Beitrag von KevinPatrik » 01.01.2021, 18:03

Hallo alle Stomaforum– Mitglieder,
Euch allen wünsche ich ein gutes, erfolgreiches und optimistisches Jahr 2021! Selbst wenn die momentane Befindlichkeiten nicht gerade diese Glückwünsche begleiten, bleibt uns die Hoffnung auf Veränderung in positivem Sinne.
Ich selbst war in sehr langwierigen und schwierigen Gesundheitsverläufen immer optimistisch, was sicherlich dazu beigetragen hat, heute da zu stehen, wo ich jetzt bin. Diese Empfehlung möchte ich euch gerne mit auf den Weg geben und alles Gute dabei wünschen.
Prosit Neujahr Euer KevinPatrik

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KevinPatrik

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Kolektomie bei Slow Transit

Beitrag von Lynkas » 02.01.2021, 11:26

Danke, das wünsche ich dir auch. Frage mich nur, warum du das jetzt gerade hier drunter schreibst? Mit Optimismus und positiv Denken bin ich nämlich schon seit viele Jahre nicht weiter gekommen, jedenfalls was meine Erkrankung betrifft. Bei der Verweigerung von Behandlung und Schmerztherapie durch Ärzte und keinem Anzeichen, dass es sich gerade jetzt ändern wird, fällt das einfach schwer, mit Optimismus und Hoffnung in die Zukunft zu sehen. Aber natürlich hast du insofern recht, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf.

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Lynkas

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Kolektomie bei Slow Transit

Beitrag von KevinPatrik » 02.01.2021, 16:26

Grüße Dich Lynkas,
habe Deinen Beitrag gelesen und kann verstehen, was Du damit gemeint hast.
Ich wollte einfach nur etwas Mut und Kraft in Form von Hoffnung und Optimismus vermitteln, was nicht heißen soll, daß das reichen muß, um dies alles zu meistern! Nein!
Schau, ich bin seit Dez. 2012 mittlerweile schon 14! Mal operiert worden, immer haben die mir Teile vom Darm entfernt, das komplette Lymphsystem im Unterkörper entfernt, mal ein Kolosstoma– mal ein Illiostoma gelegt und wieder entfernt usw. Fazit der ganzen Chirurgie ist, daß ich ein Leben lang Harn– und Stuhlinkontinent bin, mit all seinen alltäglichen widrigen Umständen.
Mit psychotherapeutischer Unterstützung gelingt es mir, mit den täglichen Herausforderungen fertig zu werden. Es ist schon ein verdammt übles Gefühl, einen 24stündigen Urinalkatheder, also einen Tag– und Nachtbeutel zu bedienen, alle zwei Stunden die Windeln zu wechseln. Glaube es mir!
Wenn ich dann ab und an die Beiträge von Forum– Mitglieder lese, dann habe ich das Gefühl, ich müßte einen Impuls von mir geben, was mir immer hilft, den Tag oder die Nacht zu meistern. Das sind eben u.à. Hoffnung und Optimismus und daraus erwachsen manchmal neue Ideen, wie man das Eine oder Andere verändern oder verbessern könnte.
Dies waren meine subjektiven Beweggründe, den Beitrag zu schreiben.
In diesem Sinne bleib tapfer und gib niemals die Hoffnung auf, daß sich etwas mal doch positiv verändern könnte.
Gruß KevinPatrik

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KevinPatrik

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