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Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun? – Seite 3

Du hast ein Colostoma oder Fragen zum Stoma des Dickdarms? In diesem Forum dreht sich alles um die häufigste Form der Stomaanlage (Stoma-Operation, Stomaversorgung beim Kolostoma, die Irrigation usw).
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31 Beiträge • Seite 3 von 41, 2, 3, 4

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von doro » 21.08.2019, 22:22

Doro, warum sind deine Antworten auf meine Posts keine aussagekräftigen
Argumente auf die ich dir gerne antworten würde?

Liebe Queeby,

auch das zeichnet Stoma-Forum erfahrene User aus, die wissen, das Diskussionen im Forum nicht gewünscht sind.
Bevor die Klappe fällt,mach ich ein Ende und wünsche eine gute Nachtruhe.
@Merlina,
Deine Bedenken teile ich,denn,in Altenheimen herrschtet seit einiger Zeit Beutel und Vorlagen Notstand.Was passiert hier, wenn Du bettlägerig Pflegebedürftig bist.

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doro

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Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Peter51 » 22.08.2019, 08:42

Merlina hat geschrieben:Hallo nochmal,



Aber was ich zur Durchsetzung von Rechten noch anmerken möchte:

Ich bin z.Zt. fit genug, um mich darum zu kümmern, auch fit genug um mich bei Problemen stark zu machen und für meine Rechte zu kämpfen.
Aber was ist mit den Menschen, die zu alt oder schwach, körperlich oder geistig eingeschränkt sind, oder aufgrund schwerer Symptome sich gar nicht in der Lage fühlen, diese Kämpfe zu führen?


Hallo Merlina,
Es gibt tausende Betroffene, die physisch und psychisch, nicht in der Lage sind, ihre Interessen selbst zu vertreten.
Da werden nicht selten für Menschen die komplett Inkontinent sind, mit drei Windeln am Tag versorgt
Auch die Versorgung mit ausreichend, qualitativer Stomaversorgung, in völliger Unterversorgung sind.
Diese extreme Unterversorgung, ist mitunter eine Gradwanderung zum unmenschlichen Umgang.
Es sind nicht nur die Betroffene mit Inkontinentversorgung/Stomaversorgung in den stationären Einrichtungen, nein auch in der häuslichen Versorgung.
Natürlich sollten hier, die bestellten Betreuung, Einfluss nehmen.
Jeder kann aus ein aktiven Leben, in solcher Situation kommen und erst dann erkennt man deutlich, wie wertvoll selbstbestimmte Lebensführung, für Betroffene eine hohe Wertigkeit hat.

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Peter51

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Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Börgi » 22.08.2019, 12:45

Hallo Queeby,
wenn ich zusätzliches Stomamaterial benötige, dann brauch ich auch ein Rezept, damit meine KK diese Kosten trägt!!!! Das Rezept für "Mehrbedarf" bekommt man vom zuständigen Arzt ( HA oder Facharzt) !Dieser muß den Mehrbedarf befürworten und begründen!! Bei mir waren es in der Vergangenheit Hautentzündungen mit tiefen,eitrigen Löchern, da gab es dann auch Folien, Spray ,mehr Basisplatten und Beutel , Prolapsbandage usw!

Ohne Rezept kein Material oder man löhnt aus eigener Tasche!!!!

Mein Versorger ist die Unimed-HRO mit ihren Stomaschwestern!!!Diese kümmern sich um meine Stomabelange in vollem Umfang!!Sie kennen das Stoma und eventuell auftretende Versorgungsschwierigkeiten!!!
Sie fordern alle benötigten Papiere/Rezepte an und wenn sie mir mein Material nach Hause bringen, unterschreib ich!! Und fertig ist der Lack, schnell ,unkompliziert und präzise!!!

Ich bin soh froh, das ich so gut betreut werde von meinen Mädels und auch am Wochenende/Feiertags im Notfall einen Ansprechpartner habe! :super:
Es gab in den ersten 5 Stomajahren keine Versorgungsschwierigkeiten und jetzt auch nicht! Allerdings, wäre ich bei der DAK versichert, hätte ich mir einen anderen Versorger suchen müssen!!

Liebe Grüße von Börgi!!!! :winke:

PS: Ich kenne meine Rechte nach 34 Jahren MC ganz genau und hol mir das was mir zusteht!!!

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Börgi

Mitglied

Zuletzt geändert von Börgi am 22.08.2019, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von doro » 22.08.2019, 13:03

Hmm,Elli hat das Forum heute früh besucht,es wäre ja für uns hilfreich für UNS,wenn sie unsere Fragen beantworten würde :?

Ich bin Ellis Beiträge einmal durch gegangen,seit 2012 stellt sie regelmäßig Fragen zur Stoma versorgung und Belieferung,hat aber noch nie geantwortet.
Obwohl sie,wie gewünscht,immer umgehend Antworten bekommt.

Ich möchte niemanden etwas böses unterstellen,aber freundlich finde ich das nicht.

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doro

ehemaliges Mitglied

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Queeby » 22.08.2019, 15:12

Merlina schrieb:

------------------------
"Es ist nicht angemessen, wenn jemand der sowieso schon durch Krankheit - oder Nachteile wie sie ein Stoma mit sich bringen - geschwächt da steht, dann auch noch um Selbstverständlichkeiten (und vielleicht sogar um seine Würde) kämpfen muss!"

------------------------

Genau das ist der Punkt.
Genau darum geht es.
Genau soweit darf es nicht kommen.

@Doro

Diskussionen sind in diesem Forum nicht erwünscht, schreibst du.

Meiner Meinung nach lebt ein Forum genau davon.
Von Kontroversen. Vom Austausch.
Beendet man eine Diskussion aus Angst vor 'der Klappe die fällt',
wie du es formulierst, läuft etwas falsch.

@Börgi

schön dass es bei dir so gut läuft und du alles bekommst.
Dann schreibt dein Arzt ein Rezept mit der Auflistung
der von dir benötigen Materialien?
Das ist bei mir anders. Auf der Dauerverordnung von
meinem Arzt steht nur 'Pauschale Stomabedarf'.
Daher kann ich alles direkt mit meinem Versorger klären.
Ich bekomme die Hilfsmittel zur Stomaversorgung , die ich benötige;
ausgenommen sind selbstverständlich
Selbstzahlerprodukte ohne Hilfsmittelnummer.

@Butterfly

Ich mache das Äußern meiner Meinung nicht davon abhängig,
ob hier jemand ein alter Hase ist oder nicht.
Dann müsste ich jedes mal bevor ich antworte,
bei demjenigen ins Profil schauen,
ob ich jetzt meine Meinung äussern darf.
Das macht keinen Sinn.

Gruß Queeby

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Queeby

Mitglied

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Butterfly » 22.08.2019, 15:33

Hallo Queeby

Pauschale Verordnungen sind für den „Standardbedarf“. Der Versorger definiert Mehrbedarf und dann braucht es auch hier ein Rezept. Pauschalrezepte akzeptiert zB die Barmer. Die TK u.a. möchten eine Auflistung. Dafür ist die TK bei anderen Punkten kulanter als z.B. die Barmer. Wenn du also mehrere Baustellen hast, musst du dich für eine KK entscheiden und dafür dann den Kampf bei anderen Punkten ausstehen. Alte Hasen wissen das. Neue nicht. Sicherlich musst du nicht alle Profile durchlesen, das erwartet keiner. Jedoch ist es in einem Forum auch hilfreich manchmal etwas LEISER zu formulieren. Wir sind nicht schwerhörig und ein Austausch findet dann auch weniger statt. Also, vllt einfach ab und an die Brechstange in die Ecke stellen und eher versuchen zu verstehen.

Viele Grüsse
Butterfly

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Butterfly

Mitglied

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von doro » 22.08.2019, 15:38

Ich würde Deinen Post gerne mit jugendlicher Unvernunft kommentieren,hier ist das „ jugendliche“ nicht böse gemeint :)

denn

Genau das ist der Punkt.
Genau darum geht es.
Genau soweit darf es nicht kommen.

wenn Du sagst,soweit darf es nicht kommen,dann empfehle ich Dir,schau Dich doch einmal in einem normalen( keine Luxusherberge)Altenheim um.
Es ist schon seit langem so weit gekommen.Schau Dir an,wie oft dort die Vorlagen gewechselt werden dürfen,schau Dir an,wieviel Flüssigkeit so eine Vorlage aufnimmt ( Peter hat es bereits bestätigt. Entweder läuft der alte Mensch mit 3 kg Windeln am Hinterteil oder er suppt durch,weil die Dinger so dünn sind.
Frag doch einmal bei Rosi,auch im Forum,einmal nach,wie sie um Vorlagen,der notwendigen Anzahl,kämpft.Wenn Du mir auch nachsagst,ich hätte wohl nicht genug Durchsetzungsvermögen :ichKannsNichtGlauben: so lässt sich Rosi nie die Butter vom Brot nehmen.
Aber das wissen eben auch nur User,die schon länger im Forum sind :DD

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doro

ehemaliges Mitglied

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Webkänguru » 23.08.2019, 11:17

Hallo zusammen,

jetzt machen wir hier erstmal Schluss mit dem "erfahrene" gegen "neue" Forums-Mitglieder. Wir sitzen alle im selben Boot und sind erwachsen genug um hier Diskussionen zu führen, die uns allen weiter helfen.

Leider sind in der Diskussion hier gerade einige Dinge durcheinander gelaufen, deshalb hier eine längere Antwort. Nicht das neue Stomaträger etwas falsch einordnen. Übrigens halte ich alle, die sich hier an der Diskussion beteiligt haben, für "erfahren" was das Stoma betrifft :gut:

Also los geht's:

Es geht hier um eine Colostoma-Versorgung, wie Heribert angemerkt hat. Bei einem Colostoma gibt es die Empfehlung von 90-120 geschlossenen Stomabeuteln im Monat, also 3-4 pro Tag, definiert als durchschnittlicher Bedarf eines einzelnen Colostoma-Trägers. Heribert, du bist eine Ausnahme mit der Verwendung von offenen Ausstreifbeuteln, sie werden in der Regel bei einem Ileostoma verwendet und beim Colostoma eigentlich nur dann, wenn die Ausscheidungen eher breiig bis flüssig sind anstatt fest, wie es beim Colostoma typischerweise ist.

Unabhängig davon kann es immer sein, dass grundsätzlich oder vorübergehend mehr Beutel benötigt werden. Hier beziehen sich dann viele Krankenkassen und auch Versorger auf den gerade beschriebenen Durchschnitts-Bedarf und verweigern zunächst die Lieferung zusätzlicher Stomabeutel. Der Hintergrund ist recht simpel, aber für uns als Versicherte unserer Krankenkassen nicht immer transparent:

die meisten Krankenkassen in Deutschland zahlen den Versorgern eine monatliche Pauschale, die auf Basis des oben genannten Durchschnitts-Bedarfs kalkuliert wird. D.h. jeder Versorger freut sich, wenn einer seiner Kunden weniger Beutel verbraucht als der Durchschnitt. Und hat ein Problem mit jedem Kunden, der mehr benötigt, weil ihm das den Verdienst schmälert. Denn die Pauschale der Kasse ist gesetzt und es gibt auch für den Versorger bei höherem Bedarf nicht einfach mehr Geld von der Kasse. Zusätzlich sinken die Pauschalen der Krankenkassen stetig, wir sind vor knapp 10 Jahren mit Monats-Pauschalen um die 250 Euro gestartet, die niedrigste Pauschale liegt heute im Sommer 2019 bei ca. 110 Euro.

Aus Sicht der Krankenkassen ist ein Mehrbedarf erstmal kein Problem. Von den Kassen erhalten wir Stomaträger immer die Aussage, dass wir alles bekommen, was wir tatsächlich benötigen. So wie es auch gesetzlich zugesichert ist, wie schon richtig angemerkt wurde. Allerdings bauen die Kassen dabei darauf, dass die Vertragspartner (unsere Versorger, Homecare und Sanitätshäuser) eine "Mischkalkulation" machen. Also der erste Stoma-Kunde eines Versorgers benötigt weniger Stomabeutel als der Durchschnitt, der zweite genau soviel, der dritte mehr. Für jeden der drei bekommt der Versorger die gleich hohe Pauschale. Im Schnitt hat der Versorger mit jedem der drei Kunden den selben Umsatz gemacht.

Die Pauschalen der Krankenkassen sind aber mittlerweile so niedrig, dass einige Versorger bei einer Mischkalkulation nicht mehr mit Gewinn rausgehen, also an der Stomaversorgung nicht mehr genug verdienen. Deshalb wird oft auf den Einzelfall geschaut und Stomaträger mit überdurchschnittlich hohem Verbrauch laufen plötzlich gegen eine Wand, wie es hier formuliert wurde.

Die Krankenkassen gehen damit folgendermaßen um: einzelne Krankenkassen genehmigen einen "Mehrbedarf", wenn dieser z.B. vom Hausarzt begründet wird. Das ist zumindest unsere Erfahrung aus den Rückmeldungen, die wir von euch erhalten. Offiziell sagen uns die meisten Kassen, dass es bei ihnen für die Stomaversorgung keine Mehrbedarfsregelung gibt und immer nur die Pauschale gezahlt wird.

Die Versorger wiederum haben z.B. folgende Strategien (agieren nicht alle gleich, soll heißen ich will hier keinem Versorger irgendetwas unterstellen, nur zusammenfassen was wir von euch an Rückmeldungen erhalten und selbst erleben):

  • was nicht von der Pauschale abgedeckt ist, wird als "Eigenanteil" in Rechnung gestellt
  • was nicht von der Pauschale abgedeckt ist, wird einfach verweigert
  • wir werden auf andere Produkte umgestellt, die für den Versorger im Einkauf günstiger sind
  • auch schon erlebt: Kunde wird aufgefordert, sich einen anderen Versorger zu suchen :ichKannsNichtGlauben:
  • ... könnte noch mehr Dinge aufzählen

Ich stimme euch zu, viele Stomaträger, Angehörige und Pflegende wissen nicht, wie sie in solchen Situationen ihre Rechte durchsetzen sollen. Sie laufen gegen die Wand, geben auf und arrangieren sich irgendwie mit der Situation.

Wer selbst genug über das "System" weiß, weil er sich in so einer Situation mal durchgekämpft hat, beruflich mit unserem Gesundheitssystem zu tun hat/hatte oder sich Hilfe holt, wie hier im Forum oder von Selbsthilfevereinen, setzt sich in der Regel auch durch und bekommt am Ende die Stomaversorgung, die er oder sie auch tatsächlich benötigt. Ohne selbst was aus der eigenen Tasche draufzahlen zu müssen.

Das empfehlen wir als Selbsthilfeverein:

  • Keine Pauschal-Verordnungen (= Rezepte) ausstellen lassen! Das sind letztendlich Freifahrtscheine. Viele Versorger gehen damit zwar verantwortungsvoll um, aber es gibt leider auch Versorger die sich damit den Weg eröffnen, euch auf andere Stomaversorgungen umzustellen, die für sie selbst im Einkauf günstiger, für eure persönlicher Situation aber nicht optimal sind.
    Der Arzt ist der einzige der verbindlich festlegen darf, was bei euch auf den Bauch kommt. Auf dem Rezept sollte also nicht stehen "Stomaversorgung für Ileostoma für drei Monate" sondern jedes einzelne Produkt mit Hilfsmittelnummer und benötigter Menge.
  • Besorgt das Rezept selbst, überlasst das nicht eurem Versorger! Viele Versorger bieten als "Service" an, dass sie sich auch um das Rezept kümmern. Ihr habt dann keine Kontrolle darüber, was tatsächlich verordnet wurde und mit welcher Menge. Und ihr selbst habt ein Mitspracherecht, welche Beutel bei euch auf den Bauch kommen.
    Sprecht mit eurem Versorger die Platten, Stomabeutel, Paste und was ihr sonst noch benötigt ab und lasst euch alles, inkl. der benötigten Menge pro Monat, schriftlich vom Versorger bestätigen. Und geht damit zum Hausarzt und lasst euch das Rezept ausstellen.
    Es ist übrigens auch in diesem Fall kein Problem, wenn man drei Wochen später was an der Versorgung ändern muss. Habe ich gerade selbst ohne Probleme durch, Versorger und Hausarzt habe ich dabei eingebunden.
  • Bei Problemen ist eure Krankenkasse der richtige Ansprechpartner! Wenn es Probleme gibt und ihr euch mit eurem Versorger über die tatsächlich benötigte Stomaversorgung nicht einig werdet, dann ist eure Krankenkasse der richtige Ansprechpartner! Und zwar die Hilfsmittelabteilung der Krankenkasse und nicht der Filial-Mitarbeiter vor Ort. Tut mir leid, aber die Mitarbeiter in den Filialen haben meist keinen Plan wie die Stomaversorgung in ihrem eigenen Haus im Detail geregelt ist, noch dürfen sie selbst was entscheiden. Also bei der Kasse anrufen und bis zur Hilfsmittelabteilung durchfragen.
    Die Krankenkasse ist dafür verantwortlich, dass ihr die richtige Stomaversorgung erhaltet und auch die tatsächlich benötigte Menge, und zwar kostenfrei (ihr müsst nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro im Monat leisten, nicht mehr!). Eure Krankenkasse klärt eure Beschwerde mit dem Versorger, der ja Vertragspartner eurer Krankenkasse ist und damit sozusagen der verlängerte Arm der Kasse, da sie die Stomaversorgung nicht selbst für euch bereitstellt. Oder anders gesagt, die Versorger arbeiten im Auftrag eurer Krankenkasse.

Danke fürs durchlesen bis zum Schluss ;-) Und das ist kein Abschluss-Statement, lasst uns weiter diskutieren.

Viele Grüße,
Christian

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Webkänguru

Moderator

Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Queeby » 23.08.2019, 12:00

Christian schrieb:

"Die Krankenkasse ist dafür verantwortlich, dass ihr die richtige Stomaversorgung erhaltet und auch die tatsächlich benötigte Menge, und zwar kostenfrei (ihr müsst nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro im Monat leisten, nicht mehr!). Eure Krankenkasse klärt eure Beschwerde mit dem Versorger, der ja Vertragspartner eurer Krankenkasse ist und damit sozusagen der verlängerte Arm der Kasse, da sie die Stomaversorgung nicht selbst für euch bereitstellt. Oder anders gesagt, die Versorger arbeiten im Auftrag eurer Krankenkasse."

Danke !!! Für diese (endlich einmal geäusserte) klare Aussage.


Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

Gruß Queeby

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Queeby

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Reiche mit Versorgungsbeuteln nicht aus - was tun?

Beitrag von Bernie29 » 26.08.2019, 08:15

Webkänguru hat geschrieben:Hallo zusammen,

jetzt machen wir hier erstmal Schluss mit dem "erfahrene" gegen "neue" Forums-Mitglieder. Wir sitzen alle im selben Boot und sind erwachsen genug um hier Diskussionen zu führen, die uns allen weiter helfen.

Leider sind in der Diskussion hier gerade einige Dinge durcheinander gelaufen, deshalb hier eine längere Antwort. Nicht das neue Stomaträger etwas falsch einordnen. Übrigens halte ich alle, die sich hier an der Diskussion beteiligt haben, für "erfahren" was das Stoma betrifft :gut:

Also los geht's:
…….


Sehr gute Einleitung und klare Worte!

Und Danke für die sehr aufschlussreichen Erläuterungen! :daumenHoch:

Liebe Grüße!
Bernie

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Bernie29

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