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Stomaplattenwechsel wie oft? – Seite 2

Stellt hier eure Fragen zum Stoma und zur Stomaversorgung, zur Stoma-OP und zur Behandlung von Komplikationen.
In den drei Unterforen dreht sich alles um die drei Stomaarten Colo-, Ileo- und Urostoma und deren kontinente Varianten wie der Ileo- oder der Uro-Pouch.
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59 Beiträge • Seite 2 von 61, 2, 3, 4, 5, 6

Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von Monsti » 16.05.2008, 19:52

Hallo Andrea,

herzlich willkommen bei uns!

Leider wird man Dir aus der Ferne wenig weiterhelfen können. Ich kann Dir da nur raten, Dir Proben von anderen Firmen zusenden zu lassen, in der Hoffnung, dass irgendwas davon für Dich passend ist.

Ich hatte einst das Glück, noch während meines Klinikaufenthaltes eine erfreulich experimentierfreudige Stomatherapeutin an meiner Seite zu haben. Etliche Produkte schieden mit meinen Tests schon mal aus (Überempfindlichkeit, mangelnde Haftung der Platten). Schließlich blieb ich bei der bis heute verwendeten Versorgung von Colosplast. Das will aber für Dich nichts heißen. Evtl. reagierst Du auf genau dieses Material so überempfindlich wie ich z.B. auf Produkte von Braun oder Dansac, mit denen andere sehr zufrieden sind. Unsere Haut ist nun mal so individuell wie wir ...

Hast Du nicht die Möglichkeit, eine Stomatherapeutin (nicht Stomaberaterin!!!) zu kontaktierten?

Liebe Grüße aus Tirol
Angie

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Monsti

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von carla171279 » 16.05.2008, 20:03

Vielen Dank liebe Monsti, habe ja schon soviel in den 8 Jahren ausprobiert:heul::heul::heul:unzählige Beutel und Platten, arbeite selber in einer Selbsthilfegruppe, niemand weiß einen Rat.Das Problem ist, das ständig an dem Stoma operiert wurde zuletzt vor 6 Wochen(4.Hernie)Ich habe Salben, Tinkturen alles mögliche ausprobiert.Die Platten halten sehr schlecht und ich stehe nahezu täglich naß da. Auch in der Nacht lösen sich manchmal die Platten, uß da auch 3-5 aufstehen, Bett naß usw.:heul::heul:Bin wirklich nervlich:heul: sehr angeschlagen

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carla171279

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von carla171279 » 16.05.2008, 20:10

Entschuldigung, habe Dich falsch angesprochen-liebe Angie;)

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carla171279

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von Sebastian » 16.05.2008, 20:20

Hallo liebe Leute,
das mit dem Wechsel egal was für ein System verwendet wird kann jeder selbst rausfinden.
Er muss nur sein Stoma und die Klebefläche beobachten.
Wenn die Versorgung erneuert wird, schaut man sich die Klebefläche an, ist nichts auffälliges zu sehen, erneuert man die Versorgung und nach ca.2 Tagen schaut man sich die Versorgung von aussen an, ist nichts auffälliges zu bemerken und auch kein Juckreiz oder sonstiges festzustellen wartet man noch eine Tag.
Dann macht man die Versorgung ab und schaut sich die Haut an, ist alles in Ordnung kann man davon ausgehen, dass die Versorugung unter normalen Umständen mindestens 3 Tage hält, usw.
Bei Ileostomata kann auch die Beutelerneuerung auf 2 bis 3 Tage ausgedehnt werden (bei Ausstreifbeuteln, die normalerweise verwendet werden).
Es kann auch möglich sein, dass durch zu häufiges wechseln die Haut gereizt wird.
Es ist auch gut, wenn ein Wechsel ansteht, der Haut eine Erholung zu gönnen, das soll heißen wenn die Versorgung ab ist, für ca. 1/2 Stunde Luft an die Klebestelle zu lassen und die Haut an der Klebestelle zu massieren, da sich auf der Klebestelle Falten bilden die sich durch das massieren wieder glätten und wieder gut durchblutet werden.
Da das Ileostoma ständig fördert, mache ich es so, dass ich mir einen Entsorgungsbeutel in die Unterhose stecke, so dass der Darminhalt in den Beutel läuft und ich mich in der Zeit vor den PC setze und zwischendurch meine Klebefläche die ich eingecremt habe massiere, bis die Haut wieder schön glatt ist.
So schaffe ich es nur alle 3 Tage meine Versorgung zu wechseln,Grundplatte mit Ausstreifbeutel(2 Teiliges System). Und die Haut nicht überstrapaziert wird.

Schönen Gruß und ein nettes Wochenende

Sebastian

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Sebastian

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von biggi » 16.05.2008, 21:38

Hallo, ich wechsele meine 2-teilige Versorgung alle 2 Tage, d.h. den Beutel täglich und die Platte jeden 2. Tag. Dann sieht man, dass der Urin die Platte langsam unterwandert. Außerdem riecht der Urin nach 2 Tagen gleicher Platte etwas streng, jedenfalls ist das bei mir so, trotz Ansäuerung und viel Trinken.
:trink: :trink: :trink: Wasser!!!
Meine KK hat mich jetzt darauf hingewiesen, dass ich zuviel an Versorgung bekomme, d.h. sie wollen die Plattenanzahl und die Kompressenabgabe kürzen. Habt ihr damit schon Erfahrungen?
Ich werde erst einmal eine Begründung abgeben und mal schaun, was passiert.
Einem Stomapat. wurde mitgeteilt, dass die AOK und auch andere Kassen, ab Juli neue Versorgungsgrößen/Hilfsmittel für Stomapatienten herausgeben, d.h. sie wollen kürzen.
:haarezuberge: ?????
Wißt ihr schon etwas davon?
LG Biggi

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biggi

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von doro » 16.05.2008, 21:41

Hallo Sebastian,
ich mag ja die die ungläubige doro sein :

Da das Ileostoma ständig fördert, mache ich es so, dass ich mir einen Entsorgungsbeutel in die Unterhose stecke, so dass der Darminhalt in den Beutel läuft und ich mich in der Zeit vor den PC setze und zwischendurch meine Klebefläche die ich eingecremt habe massiere, bis die Haut wieder schön glatt ist.
ABER das ist in der Praxis :shock: eine ganz schön unbequeme Haltung,Oder??

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von carla171279 » 16.05.2008, 21:53

liebeb doro, auch ich hatte kürzlich die erfahrung gemacht - ich erhielt einen telefonanruf der krankenkasse"warum verbrauchen sie so viele beutel und platten" ich habe gedacht ich muß durchs telefon springen:angry:wenn nochmal diese anfrage kommt, gehe ich zur krankenkasse und ziehe die hosen runter:haarezuberge:aber im ernst, jeder versucht doch von uns so wenig wie möglich zu sparen, es gibt doch soviel prenzlige situatioen-da spreche ich aus eigener erfahjrung, weil ich auch sehr viele platten und beutel verbrauche.;)die angestellten der kasse haben 0 ahnung was wir für probleme haben.wöchentlich disskutiere ich das in der Selbsthilfegruppe.:haarezuberge:

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carla171279

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von biggi » 16.05.2008, 22:07

:haarezuberge:
vielleicht sollte man das wirklich machen, zur KK gehen und die Hose runterlassen, wir nehmen doch nur was wir auch verbrauchen, keiner kann damit Gewinn machen o.ä.
eine kleine Reserve braucht man, falls mal was daneben geht, für unterwegs und für Lieferschwierigkeiten, die es auch schon gab.
LG und schönes WE
Biggi

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biggi

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von Jutta B » 17.05.2008, 03:42

Hallo,

bis dato bezahlt meine GKV noch alles an Versorgung.
Als das Jahresrezept anstand, verlangten sie nur einen monatlichen Durchschnittsverbrauch, Rezept genehmigt ohne Probleme. ... und ich habe einen sehr hohen Verbrauch ...

So bald ein Arzt den Mehrverbrauch (als der Durchschnitt) bescheinigt, meinte die Sachbearbeiterin der Hilfsmittelabteilung, gäbe es überhaupt keinerlei Probleme. Diese Aussage trifft bei mir wirklich zu, zudem ich meine Versorgung über eine große Homecare Firma beziehe.

Unser Jüngster ist momentan noch bei mir mitversichert, was sich demnächst ändern wird. So nahm auch die AOK den Kontakt zu mir auf, um mich evtl. gleich mit von meiner jetztigen GKV "abzuwerben". Seither hatte keine andere Kasse ( auch die AOK seither ) ein Interesse an mir, wenn ich mich gleich als chronisch Kranke geoutet habe. Die nette Dame hielt Rücksprache mit ihrer Chefin um den seither unkomplizierten, bürokratielosen und hohen Versorgungsverbrauch telefonisch zu garantieren. Wenn dies kein Problem wäre, so würde ich doch bestimmt diese Aussage vom Chef der lokalen Geschäftsstelle schriftlich garantiert bekommen, meine Nachfrage. "Aber selbstverständlich", war ihre Antwort. Das war vor ca. 6 Wochen ... Bis heute ist dieses Garantieschreiben :brief: noch nicht angekommen, und die Werbedame hat sich nicht mehr gemeldet :confused: :rolleyes: :rolleyes:

LG
Jutta B

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Jutta B

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Stomaplattenwechsel wie oft?

Beitrag von hmengers » 17.05.2008, 15:07

Hallo,

Sachbearbeiter bei den KK haben selten Ahnung. Für sie ist es einfach, einen "Normbedarf" zu ermitteln, was aber bei der Vielfalt der Menschen gar nicht stimmen kann. Wenn notfalls der Arzt einen monatlichen Bedarf von x Platten und y beuteln bestätigt, gibt es auch keine probleme, denn dann MUSS die Kasse das akzeptieren.

Weil das gerade gut zum Thema passt: inzwischen habe ich meine eiserne Reserve an Platten und Beuteln und habe mir auch rechtzeitig ein Rezept schreiben lassen. Denn die einzigen Beutel, die bei mir funktionieren sind die Esteem Synergy von Convatec in Verbindung mit Convatec Paste. Drittes Rezept, drittes Mal Bescheid von Convatec "Nicht an Lager, Lieferzeit ungewiss" Weiß jemand ein vergleichbares Produkt (Beutel ohne Ring, zum Aufkleben) das ich einmal testen kann, um evtl. den Lieferanten zu wechseln. (Coloplast und Braun sind schon negativ getestet.)

Herbert

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hmengers

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