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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter? – Seite 5

Mit einem Stoma ist das Leben anders, aber nicht weniger lebenswert. Trotzdem stellt es uns vor so manche Herausforderung. Hier ist das Forum für eure Fragen und Erfahrungen zum Alltag mit einem Stoma.
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65 Beiträge • Seite 5 von 71, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Peter51 » 06.04.2018, 10:09

Sorry, Arno, gleich betont,
es wäre ja eine Zumutung, für tausende Antragsteller, denen eine AHB/REHA auf Grund der Anlage eines Stoma/Akuterkrankung abgelehnt wurden, wäre hier deinen Freund eine unkompliziert genehmigt wurden.
Nein, im Sinne der Kriterien eines Unfall, kann/sollte man dieses absolut vermeidbares "Ereignis", nicht im Ansatz gleich setzen.
Ganz deutlich meine persönliche Meinung
Die Behandlung sollte m.E. nicht von der Versicherungsgemeinschaft getragen werden
Wer vorsätzlich zum zweiten mal seine Gesundheit routiniert, sprich mit derartigen gewollten Handlungen sich vorsätzlich schädigt, der verbirgt sein Anspruch auf Verständnis.
Arno, du bist hier in ein Forum, wo viele durch eine schwere Erkrankung, zu ihren Stomata gekommen sind. Natürlich würden einige, bei auftretenden Probleme im Umgang mit der Versorgung behilflich sein, keine Frage, dass ist gängige Praxis hier.
Bitte denke mal darüber nach und sollte Marttha mit ihren letzten Satz richtigt liegen, dann solltest du dir was schämen hier solchen frechen, ja unglaublichen Fred eingestellt zu haben.

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Peter51

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von doro » 06.04.2018, 12:21

uwe2111 hat geschrieben:Danke an Martha für die ausführliche Recherche.
Stoma nach Unfall, wie geht es weiter?
Na ganz einfach, ficken, ficken und nicht andere Leute damit nerven.
Und wenn es ganz drastisch klingt, es wird in dem Fall sicherlich nicht zensiert, steck dir oder euch die Tastatur auch mit rein und missbraucht sie nicht zum jammern.

Dieser Beitrag hat das unterste Niveau.
Wer mit dieser Aussage selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Das Thema „ schwul“ war für jemanden in meinem Alter ein Lernprozess, denn zu meiner Zeit sprach man da nicht drüber.
Da bin ich nun recht froh,das ich gelernt habe,es gibt Menschen die haben andere Neigungen( warum soll meine Neigung auch die einzig richtige sein) ?
Wie erschrocken bin ich,dass es User gibt die in ihren einsamen Nächten nichts besseres zu tun haben,als akribisch zu berechnen,warum es überhaupt nicht stimmen kann,was Arno Datenmäßig zu seinem Vorgang schreibt.
Und wie könnte es auch anders sein,da hängt sich jemand mit untersten Schublden Niveau mit rein.

Was ich empfinde, man nennt es wohl Fremd-schämen.

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doro

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von uwe2111 » 06.04.2018, 14:02

Doro,
mir ist es relativ egal in welcher Schublade mein Beitrag bei dir landet. Ich habe auch gelernt mich lange zurück zu halten bis mir der Kragen platzt.

Martha hat mir und vielen anderen hoffentlich auch gezeigt, wie unrealistisch die Darstellung von Arno ist. Ob Martha nun in einsamen Nächten sich mal über die Ernsthaftigkeit der Daten Gedanken macht oder ich nachts Zeit habe darauf auf meine Art zu reagieren geht dich nichts an, auch wenn du hier Forenurgestein bist!

Ansonsten kann ich dir mitteilen, dass ich überhaupt nichts gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transen etc. habe. ca. 50 % meines Bekanntenkreises gehören dazu.
Wir können über das Thema ganz offen reden und wenn mir dabei jemand von Praktiken berichtet, die die eigene Gesundheit stark gefährden, bekommt derjenige ebenfalls meine Meinung zu hören.

Und falls du dich über das Wort "ficken" aufregst, wir sind im 21. Jahrhundert, da gehört es zur Umgangssprache.

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uwe2111


Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von anne14 » 06.04.2018, 14:17

Hallo Doro,
kann dir nur zustimmen. Als ich die beiden Beiträge gelesen habe, habe ich mich wirklich geschämt. Selbst wenn es ein Fake sein sollte, wir wissen es nicht und es ist bei mir auch nicht so rüber gekommen. Aber in geschriebenes kann man viel lesen was eigentlich da garnicht steht.( Kenne ich von meiner Tochter wenn die mir whatsapp Dinge erzählt die durch missverstandene Sätze entstanden sind). Also bitte, vielleicht sollte man doch überlegen bevor man irgend jemandem unterstellt er habe sich die Geschichte nur aus gedacht. Man muss viel Langeweile haben wenn man solche "Recherche" betreibt und solche Behauptungen dann aufstellt. Noch schlimmer finde ich aber Aussagen wie man soll sich die Tastatur auch reinstecken. So weit kann man doch eigentlich nicht sinken so etwas hier zu schreiben. Echt traurig Menschen so zu behandeln. Wenn ich Arno wäre wüßte ich was ich zu tuen hätte. Wenn hier ein neues Mitglied mit liest wird der jenige sich dreimal überlegen ob er hier je was schreibt, es könnte ja unterstellt werden es ist alles gelogen.
Vlg Annette

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anne14

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Melli » 06.04.2018, 19:37

Hallo zusammen!

Ich gebe zu, dass sich mein Mitleid bei derart selbstverschuldeten Dingen in Grenzen hält,
finde aber nicht in Ordnung, wie Arno hier angegangen wird.
Wie heißt es so schön, wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann sagt man lieber mal nix.
Es handelt sich hier um jemandem, der genesen muss, egal ob hausgemacht oder nicht.
Erinnert sich jemand an den Wetten Dass Unfall von Samuel Koch? Wird er auch so nieder gemacht, obwohl er meinte, er muss sein Leben auf's Spiel setzen? Nein. Hier passiert es jetzt, weil 99% hier nicht nachvollziehen können, wie es passiert ist. Deswegen muss man aber nicht ausfallend werden.
Ich lösche im Übrigen aber nichts.

Viele Grüße
Melli (Administrator)

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Melli

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Merlina » 07.04.2018, 00:41

Hallo Arno,

ich habe mich nicht mit den Einzelheiten befasst, aber es scheint ein Unterschied zu sein, ob man Reha oder AHB beantragt.
Für Deinen Freund wäre wohl die AHB maßgeblich. Sie wird vom Sozialdienst des Krankenhauses beantragt, der kann vermutlich auch die Berechtigung einschätzen. Die AHB muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt angetreten werden.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Anschlussheilbehandlung
https://www.deutsche-rentenversicherung ... _node.html

*********

Hallo an Alle,

nach dieser unsäglichen Entwicklung will noch mal ein bisschen Holz nachlegen:

Mit welchem Recht darf sich jemand, der seinen Alkoholkonsum oder seine Fressgier nicht im Griff hat, als krank bezeichnen, und hat darum mehr Rechte auf Solidargelder?
Und wie stark schädigen eigentlich diese vielen Personen, die alkoholisiert, als Epileptiker oder aus Altersgründen fahruntauglich einen Unfall bauen die Solidargemeinschaft???
Wo fängt denn Vorsatz an, insbesondere wenn auch noch Dritte geschädigt werden?
Warum wird das stillschweigend akzeptiert???

Erstaunlich ist auch, wie einige Personen im Verlauf dieses Freds ihren Sprech um 180 Grad gedreht haben. Welcher Beitrag ist denn nun gefaket?

Könnte Siegmund Freud hier mitlesen, würde er sich vermutlich lächelnd zurücklehnen und sich fragen, ob einer aus der
- hoffentlich nicht gefaketen - 50%-Freundesschar gewissen Herren einen Korb gegeben hat.
Lassen solche Reaktionen etwa verdrängte homosexuelle Anteile vermuten?
Warum sonst reagiert jemand soooo agro, wenn ihn ein Thema nicht auch selbst (be)trifft?

Und: Warum verstreut jemand in jedem seiner Posts süße säuselnde Wünsche....O-Ton:„ ....in Liebe und Geborgenheit“, die sich nun aber auch als Fake entpuppen, weil sie wohl ausschließlich für Heteros gelten?

Wer sogar „Karteileichen“ ausgrenzen will, der sollte sich mal fragen, ob nicht die eigene Begrenztheit Ursache für seinen immer wieder platzenden Kragen ist. :gegenDieWandLaufen: :gegenDieWandLaufen: :gegenDieWandLaufen:

Merlina

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Merlina

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von doro » 07.04.2018, 09:24

Ich kann mir nicht helfen aber einfach nur :guterBeitrag: :guterBeitrag: :guterBeitrag:

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doro

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von uwe2111 » 07.04.2018, 10:43

Ich kann mir nicht helfen und muss einfach lachen.
Guter Post? Wo bitte ist der?

Da versucht Merlina Holz nachzulegen und greift sich das nasse Holz.

Oder anders gesagt, sie verdreht die Tatsachen so, wie sie es braucht.
In meinem Fall versucht sie es ganz schlau mit Freud. Genau der könnte ihr den Unterschied zwischen Bekanntenkreis (meine Worte) und Freundeskreis erklären, denn selber scheint er ihr nicht bekannt zu sein.

Zum Thema Karteileichen war eigentlich alles gesagt aber auch hier versteht Merlina nicht alles.
Na gut, dann noch mal. Schau mal heute im Feld (heute hat Geburtstag o. ä.) nach. Die ersten 3 Personen haben sich mal angemeldet und am selben Tag war es ihr letzter Besuch hier. Teilweise war das vor über 10 Jahren. Das sind Karteileichen! Bei den Leuten hat es gar nichts mit Ausgrenzung zu tun. Sie haben sich angemeldet, eine Info gesucht und das war es dann. Die Möglichkeit ihr Profil zu löschen hatten sie nicht und nun existieren sie hier und demonstrieren eine hohe Mitgliederzahl. Viele dieser Karteileichen sind garantiert schon verstorben, egal hier im Forum leben sie und sind unsterblich.
So stand es auch im meinem Fred drin aber lesen und verstehen sind zwei verschiedene Dinge.

Diese Fakten sind bei der intelligenzgeschwängerten Merlina dann die Begrenztheit von mir oder homosexuelle Anteile.

Und nun können sich Doro, Merlina und Anne14 gegenseitig wieder zuposten, wie gut sie ihre eigenen Beiträge finden und wenn dann noch Zeit für etwas Fremdschämen bleibt, na dann los.

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uwe2111


Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Banditensocke » 07.04.2018, 13:37

Merlina hat geschrieben:
Mit welchem Recht darf sich jemand, der seinen Alkoholkonsum oder seine Fressgier nicht im Griff hat, als krank bezeichnen, und hat darum mehr Rechte auf Solidargelder?


Wo liest Du das?

Ich sehe es prinzipiell kritisch, wenn Erkrankungen, die mit einer Änderung des Lebensstils erheblich gemildert, vielleicht sogar ausgeheilt werden könnten, auf die Solidargemeinschaft abgewälzt werden.

Und wie stark schädigen eigentlich diese vielen Personen, die alkoholisiert, als Epileptiker oder aus Altersgründen fahruntauglich einen Unfall bauen die Solidargemeinschaft???


Gegenfrage: Wann hätten solche Relativierungen IRGENDETWAS jemals verbessert? Ich kann alles relativieren, es führt im Endeffekt nur zu einem Resultat: dass sich gar nichts ändert, weil jeder, der etwas ändern könnte / müsste sich bequem über Relativierungen aus der Affäre ziehen kann.

Wo fängt denn Vorsatz an, insbesondere wenn auch noch Dritte geschädigt werden?
Warum wird das stillschweigend akzeptiert???


Wird es das? Von mir jedenfalls nicht. Ich bin eine Freundin klarer Worte. Ob jemand Hetero, Homo oder Bi ist, ist mir völlig Hupe, solange er die Verantwortung für sein Tun übernimmt.

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Banditensocke

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Trudi » 07.04.2018, 14:42

Saaagt mal....
Haben wir nicht andere Probleme?
Nur mal so am Rande....

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Trudi

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