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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter? – Seite 7

Mit einem Stoma ist das Leben anders, aber nicht weniger lebenswert. Trotzdem stellt es uns vor so manche Herausforderung. Hier ist das Forum für eure Fragen und Erfahrungen zum Alltag mit einem Stoma.
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65 Beiträge • Seite 7 von 71 ... 3, 4, 5, 6, 7

Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Marie67 » 08.04.2018, 22:21

Lieber Arno,

toll, wie schnell es wieder bergauf gehen kann! Dein Freund ist halt "knackige" 31 Jahre jung (das wären hier wohl auch einige gerne nochmal) und hat keine Krankheit.
Bei mir ging es nach der RV wieder ganz schnell nach oben und es ist alles wie vor dem Stoma!

Wenn Du dann zu gegebener Zeit Fragen zur RV hast, schreib' mir gerne eine PIN.

Hier vertreten vielleicht einige Leute die Meinung, dass Dein Freund die RV selbst machen/bezahlen soll.

Grüße aus Hamburg

@ Vera

Ja, traurig und vor allem erschreckend!!!

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Marie67

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Merlina » 08.04.2018, 23:27

Hallo Arno,

noch eine Internetseite: http://www.betanet.de/betanet/soziales_ ... ng-17.html
Hieraus der Punkt

Erkrankungen des Verdauungsapparats und Zustand nach Operationen an den Verdauungsorganen
liest sich schon so, als wenn die Indikation passt. Aber letztlich muss das Krankenhaus das auch befürworten und in die Wege leiten.

Manchmal hakt ja einfach nur die Kommunikation....war bei meiner letzten OP auch so. Ich wurde nur gefragt, ob ich das Entlass-Management in Anspruch nehmen wolle. Ich habe vor lauter Aufregung vor der OP nicht richtig nachgefragt was das bedeutet, und damit war der Zug abgefahren.
Theoretisch könntet Ihr aber ja noch einen Antragsversuch machen, denn die zwei Wochen sind ja noch nicht um?

Aber natürlich kann man auch alles ambulant machen, das hat sicher einige Vorteile...keine Fremdbestimmung, keine fremde Kost, keine befremdlichen Geschichten oder Therapien...das muss ja alles einigermaßen passen, damit es etwas bringt. Gerade wenn man viel Sport und dgl. gemacht hat, ist das Angebot in der AHB evtl. low level....vom Beckenbodentraining mal abgesehen, wenn es gut angeleitet wird.
Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich für AHB oder Reha „nicht geeignet“ bin!
Ich kann mich selbst besser und differenzierter organisieren. Bebo-Training gibts auch ambulant.

Für mich war das größte Problem nach der Stomaanlage, dass mich das Gewicht des vollen Beutels belastete und körperlich gefühlt aus dem Gleichgewicht brachte. Die richtige Versorgung (Coloplast Sensura Mio Flex) und der Bilby (vor allem nachts) von Stoma-na-und waren darum sehr hilfreich.
Und der Rest kam tatsächlich durch langsam gesteigerte Bewegung und Kräftigung.

Schön, dass es nun für Deinen Freund so schnell bergauf geht und schön, dass mit Dir und Deinem souveränen Umgang mit der Gesamtsituation :DD deutlich wird, wie kostbar richtig gute Freunde sind! :roseSchenken:

LG, Merlina

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Merlina

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Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von uwe2111 » 08.04.2018, 23:44

Marie67 hat geschrieben:Lieber Arno,

toll, wie schnell es wieder bergauf gehen kann!



Bingo, sowas macht Hoffnung im Popo! Die Zeit bis dahin wird sicher hart wie ein Brückenpfosten aber geht vorbei.

Nein, ich habe schon oft hier und auch in anderen Freds geschrieben das ich nichts gegen (Schwule) Menschen mit anderer Orientierung habe. Im Gegenteil, zb in Lokalen, die von Menschen aus dem Bereich gerne besucht werden, geht es harmonisch zu, man wird mal von einem Mann, mal einer Frau herzlich gedrückt und keiner macht sich Gedanken, ob alles echt war.
Vera freut sich, Ratschläge zu geben, wenn es soweit ist und weil Arnos Freund durch die einjährige Abstinenz gelernt hat, wo was rein gehört, werden seine Dildos die Mülltonne verstopfen.
Egal, Arno ist ja nun Mitglied auf Lebenszeit und länger hier, er wird wieder nachfragen, ob es nach der dritten Analdeformation Chancen gibt weiterhin den jungfraulichen Arsch ficken zu können.
Und es wird wieder Gutmenschen hier geben, die volles Verständnis dafür haben. Leider sind sie dann auch in einem Fred sehr aktiv, wenn es darum geht, welche Hilfsmittel sie nicht bewilligt bekommen..... Stichwort Abwurfbeutel und Kompressen!

Ich möchte mich hier öffentlich für die Beiträge von Martha, Banditensocke und Peter51 bedanken. Ich habe sicherlich jemanden vergessen, der auch so denkt wie wir,.... sorry.
Das waren Beiträge mit Fakten, die nicht widerlegt wurden, weil sie wahr sind!
Der Rest der letzten Seiten war Empörung über angeblichen Schwulenhass, den niemand geäußert hat, Entsetzen wegen ficken, auch gut, ab einem gewissen Alter schreibt man im Foren und erinnert sich mit Schrecken an alte Zeiten

Nun ihr, lach .

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uwe2111


Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von uwe2111 » 09.04.2018, 00:01

Merlina hat geschrieben:Hallo Arno,

Für mich war das größte Problem nach der Stomaanlage, dass mich das Gewicht des vollen Beutels belastete und körperlich gefühlt aus dem Gleichgewicht brachte.

LG, Merlina


Und für Freund Arno wohl die Bauchlage.

...Arno hat sich doch bedankt für die Beiträge zur Sache. Also bitte nicht weiter aufblasen mit angeblichen Wissen. Oder wie du mir empfohlen hast, beruhigen.
Ich bekomme das hin und falls es dir möglich ist Dinge in Reihenfolge zu beobachten, hättest du es kapiert.
Ne, dann zur Erinnerung. Holz nachlegen! statt mal die Klappe zu halten. Ok, kannst gerne nachlegen, dann aber nicht gleichzeitig Ruhe rufen.
In diesem Sinne....

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uwe2111


Stoma nach Unfall - wie geht es weiter?

Beitrag von Melli » 09.04.2018, 19:52

Martha, das ist ganz einfach zu verstehen, mein Vergleich - wenn man will. Hier wird die ganze Zeit skandiert "selber schuld, dann soll das nicht gezahlt werden"...und schon gar nicht nach Hilfe fragen darf der Freund, weil ja selbst verschuldetes Leid durch Blödheit. Das gilt dann aber für alle Leute, die ihr Leben bei dämlichen Sportarten oder Berufen wie F1 Fahrer unnötig riskieren.
Wie gesagt, ob jemand Mitleid hat (mehr oder weniger) ist hier nicht die Frage gewesen. Es ist vollkommen klar, dass die allermeisten inkl mir sauer sind, wenn Leute ihre Gesundheit nicht zu schätzen wissen und sie zerstören, während sie uns genommen wurde und wir damit leben müssen.
Aber das war nicht die Frage des Threads.

Ich weiß, hier wird immer extrem herum gezetert, wenn ich einen Thread schließe, aber hier wird dies als nächstes geschehen, wenn das noch weiter so geht.
Es ist alles gesagt und Trudis Schlusswort ist es.

Viele Grüße
Melli (Admin)

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Melli

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